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Aktion von GdP und BILD: Hilfe für verletzte G20-Polizistinnen und Polizisten!

Sven Hüber (Bundespolizei-Stiftung), Alberdina Körner (GdP) und Dirk Bork (Volker-Reitz-Stiftung) und erhalten die Gutscheine von den BILD-Redakteuren Claudia Weingärtner und Frank Ochse (v. l.) Foto: Peter Müller
Sven Hüber (Bundespolizei-Stiftung), Alberdina Körner (GdP) und Dirk Bork (Volker-Reitz-Stiftung) und erhalten die Gutscheine von den BILD-Redakteuren Claudia Weingärtner und Frank Ochse (v. l.) Foto: Peter Müller
Berlin.

"Liebe Kolleginnen und Kollegen, am Ende des G20-Gipfels in Hamburg stand die traurige Bilanz fest: weit über 800 der 23.000 eingesetzten Kolleginnen und Kollegen, die im Einsatz waren, wurden verletzt. Gemeinsam mit der Gewerkschaft der Polizei (GdP) hatte die BILD Zeitung daher die Aktion „Solidarität mit G20 Polizisten“ ins Leben gerufen. Zahlreiche Geld- und Sachspenden, unter anderem von tausenden Bürgerinnen und Bürgern und Unternehmen wie der Deutschen Bahn, gingen daraufhin bei den Initiatoren ein. Das Ergebnis der schönen Aktion wird nun von den Organisatoren anteilig - gemessen an der Zahl verletzter Polizistinnen und Polizisten - auf die einzelnen Polizeien von Bund und Ländern aufgeteilt und in Form von Sachzuwendungen den jeweiligen polizeilichen Hilfs- und Unterstützungsfonds gespendet", erklärt Alberdina Körner, Geschäftsführerin der GdP-Bundesgeschäftsstelle in Berlin.

Für derartige Anlässe gegründete Stiftungen

Das ist zum Beispiel in Berlin die Volker-Reitz-Stiftung, in der Bundespolizei die Bundespolizei-Stiftung oder in Schleswig-Holstein der Hilfs- und Unterstützungsfonds für Polizeibeschäftigte und deren Familien in Not e.V.

Die beteiligten Stiftungen werden den verletzten Kolleginnen und Kollegen, die im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel einen Dienstunfall gemeldet haben, als Beitrag zur Genesung und schnellen Wiederherstellung der Dienstfähigkeit und zur Verarbeitung des Erlebten eine Sachzuwendung für einen Erholungsaufenthalt eigener Wahl zukommen lassen.

Die Stiftungen sind gemeinnützig und explizit für derartige Anlässe gegründet worden. Es geht nicht um die Vergabe von Belohnungen und Geschenken, sondern um eine Genesungshilfe (in Form eines Genesungsurlaubs), die dazu dienen soll, das Erlebte zu verarbeiten.

Die Sachzuwendung erfolgt in Form eines Hotelgutscheins der TUI für sich, ihre/n Partner/in & Kinder sowie zwei Freifahrtscheine der Deutschen Bahn in der 1. Klasse (Kinder bis 14 Jahre fahren gratis mit) und einen Entertainment-Gutschein von BILD Plus für die Unterhaltung an den Erholungstagen.

Was müssen Kolleginnen und Kollegen tun, um die Zuwendung zu erhalten? Um die Zuwendung zu erhalten, müssen die betroffenen Kolleginnen und Kollegen einen Dienstunfall im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel gemeldet haben und sich mit der Stiftung in Verbindung setzen.

Polizeistiftungen organisieren Genesungshilfe

Man kann seine Kontaktdaten als G20-Verletzter auch über die Dienststelle an die Stiftung mitteilen lassen, wenn man sein Einverständnis erklärt. Eine Mitgliedschaft in der GdP ist nicht erforderlich, um an dieser Aktion teilhaben zu können.

Da die Gutscheine eine begrenzte Gültigkeit haben, empfehlen wir, nicht mit der Meldung zu warten.

Dürfen Polizistinnen und Polizisten diese Hilfe überhaupt annehmen?
Ja! Zwar dürfen sie selbstverständlich keine Vorteile von Dritten des Amtes wegen annehmen. In diesem Fall handelt es sich jedoch um Sachzuwendungen der polizeilichen Stiftungen aus ihnen zugeflossenen Spenden. Die Zuwendung geht ganz im Sinne ihres Stiftungszwecks an die verletzten Polizistinnen und Polizisten.

Wir wünschen allen Kolleginnen und Kollegen eine baldige und vollständige Genesung sowie gute Erholung!

Folgende Polizeistiftungen organisieren die Genesungshilfe:
  • Für die Länder Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinlad-Pfalz,
  • Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen die Volker-Reitz-Stiftung in Berlin
  • In Baden-Württemberg: Polizeistiftung des Landes Baden-Württemberg
  • Bundespolizei: Bundespolizeistiftung
  • In Brandenburg: Polizeiunterstützungsverein Grüner Stern Brandenburg e.V.
  • In Bremen: Initiative Bürger & Polizei e.V.
  • In Nordrhein-Westfalen: Polizeistiftung NRW
  • Im Saarland: Hilfsfonds der saarländischen Polizei
  • In Schleswig-Holstein: Hilfs- und Unterstützungsfonds für Polizeibeschäftigte und deren Familien
  • in Not e.V. (HUPF e.V.)

Die Kontaktdaten sind über die GdP-Landesbezirke zu erfragen oder über die jeweilige Homepage der Stiftungen.