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Die Ausgaben DEUTSCHE POLIZEI des Jahres 2017

DEUTSCHE POLIZEI

Ausgabe Juli 2017

„So wie du deinen Dienst versiehst, möchte ich mal meinen Urlaub verbringen.“ Ein Spruch, den sicher der eine oder andere Kollege der Wasserschutzpolizei (WSP) von Kollegen aus anderen Bereichen der Polizei oder von Bekannten schon einmal gehört hat. Hören kann man den Spruch jedoch schon längst nicht mehr, und er entbehrt auch grundsätzlicher Kenntnisse über die Aufgaben eines Kollegen oder einer Kollegin bei der WSP. Denkt dabei der Kommentator doch bei dem Spruch an das Bild eines Wasserschützers mit kurzärmeligem Sommerhemd, Sonnenbrille auf der Nase, auf dem Außenfahrstand eines Bootes stehend, ein Gewässer befahren.

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DEUTSCHE POLIZEI

Ausgabe Juni 2017

Die Bürger fürchten sich offenbar immer mehr vor Kriminalität in ihrem direkten Umfeld. Dieses stark subjektiv geprägte Gefühl ist weit verbreitet in der Bevölkerung. Objektiv betrachtet sieht das Bild etwas anders aus. Wird doch Deutschland als eines der sichersten Länder der Welt bezeichnet. „Das Sicherheitsgefühl der Menschen wird nicht ausschließlich durch Terrorakte negativ beeinflusst. Wenn die Menschen die Überzeugung entwickeln, dass Wohnungseinbrüche, Fahrraddiebstähle oder Sachbeschädigungen offenbar ungeahndet bleiben, weil aufgrund von Personalmangel eine sachgerechte Bearbeitung unterbleibt, ist der Rechtsstaat in Gefahr“, erläutert GdP-Chef Oliver Malchow.

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DEUTSCHE POLIZEI

Ausgabe Mai 2017

Die Bedrohung durch Cyberkriminalität ist allgegenwärtig, kennt keine Landesgrenzen und keine verschlossenen Türen: Cybercrime ist dort, wo Menschen Computer und Smartphones nutzen, mittlerweile also überall. Das Bundeskriminalamt (BKA) geht aktuell von jährlich über 40 Millionen Euro Schäden durch Cybercrime in Deutschland aus. Dies macht jedoch nur einen Bruchteil des Tataufkommens beim Cybercrime aus. Das Dunkelfeld wird als hoch eingeschätzt. Die Grenzen zwischen Online- und Offline-Kriminalität verschwimmen, und Cybercrime ist zu einem Teil der Offline-Kriminalität der realen Welt geworden.

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DEUTSCHE POLIZEI

Ausgabe April 2017

In den vergangenen Jahrzehnten nicht wirklich beachtet, vor allem psychologisiert und intellektualisiert, kristallisierten sich zunehmend konfliktgeladenere Situationen bei polizeilichen Maßnahmen im Zusammenhang mit sogenannten Reichbürgern heraus. Der bisherige tragische Höhepunkt: Im Oktober vergangenen Jahres erlag ein 32-jähriger Polizist eines Spezialeinsatzkommandos im mittelfränkischen Georgensgmünd nach einer Schießerei bei einer Razzia seinen schweren Verletzungen. Polizisten sind daher gut beraten, sich auf solche Einsätze gründlich vorzubereiten.

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DEUTSCHE POLIZEI

Ausgabe März 2017

Sie drängen mit aller Macht in die Öffentlichkeit und zelebrieren den Widerspruch – die Osmanen Germania. Durch ihr rasantes Wachstum, durch Aufmärsche und ihren Verbindungen in die türkische Politik sorgt die als rockerähnlich geltende Gruppierung für Aufsehen, Seit der offiziellen Gründung im April 2015 baute der Box-Club bundesweit rund 20 Chapter auf. Diese Entwicklung ist umso mehr besorgniserregend, da sie nicht nur neue gewalttätige Auseinandersetzungen zu anderen Clubs forcieren, sondern neben einem monetären Interesse mitunter eine türkisch-nationalistische Ideologie leben.

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DEUTSCHE POLIZEI

Ausgabe Februar 2017

„Totes Baby im Schnee gefunden“ – bereits an derartigen Schlagzeilen ist feststellbar, dass Fälle von getöteten Neugeborenen ein großes Interesse in der Kriminalitätsberichterstattung finden. Insbesondere in einer modernen Gesellschaft mit unzähligen Verhütungsmethoden, dem legalen medizinischen Schwangerschaftsabbruch, der Möglichkeit der vertraulichen und anonymen Geburt sowie der Abgabe der Säuglinge in Babyklappen als auch durch die sexuelle Aufklärung unter anderem in Schulen und sozialen Medien, scheint es schwer nachvollziehbar, dass ein Kind zur Welt gebracht und anschließend von der eigenen Mutter getötet wird.

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DEUTSCHE POLIZEI

Ausgabe Januar 2017

Vor einem Jahr haben die Ereignisse in der Silvesternacht auf der Domplatte in Köln wochenlange intensive Diskussionen ausgelöst. Dabei wurde von der Politik auch das Thema Innere Sicherheit nach Jahren wieder in den Mittelpunkt gerückt. In Köln hat es unter den Augen der Polizei Hunderte sexuelle Übergriffe auf Frauen gegeben. Auch mehrere Kolleginnen sind massiv belästigt worden. Was bedeutet das für die Polizisten, die vor Ort eingesetzt waren?

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