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Jahrgang 2011

Deutsche Polizei

Ausgabe 12/2011

Der Deutsche Bundestag hat am 29. Mai 2009 die von der Föderalismuskommission II vorgeschlagene Reform der Finanzverfassung beschlossen. Der Bundesrat hat dem 57.(!) Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes am 12. Juni 2009 zugestimmt. Die sogenannte Schuldenbremse war geboren, die die Neuverschuldung Deutschlands begrenzen soll. Die Diskussionen darum wurden und werden noch immer konträr und heftig geführt. Fakt ist aus Sicht der GdP, dass sich der Staat mit dieser einseitigen Maßnahme keinen Gefallen getan hat.

Deutsche Polizei

Ausgabe 11/2011

Der 3. Teil des Forschungsberichts des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen ist fertig. Über die beiden ersten Teile berichtete DP. Alle drei Teile werden zurzeit in einem Abschlussbericht zusammengefügt und der IMK im November vorgelegt. Die hatte 2009 dem Vorschlag zugestimmt, bundesweit eine solche Studie zu initiieren. Teilgenommen haben letztlich 10 Länder. Im vorliegenden dritten Teil der Studie geht es insbesondere um Befunde zu Einsatzbeamten, Situationsmerkmalen und Folgen von Gewaltübergriffen. DP gibt daraus die wichtigsten Befunde wieder (Ellrich et al., 2011).

Deutsche Polizei

Ausgabe 10/2011

Welche Rolle spielen Gewerkschaften in einem demokratischen Rechtsstaat? Wie unbequem dürfen oder müssen sie sein? In Krisensituationen, wenn Interessen knallhart aufeinandertreffen, wird der Ton mitunter rauer, Diskussionen hitziger. Das darf jedoch nicht dazu führen, dass Gewerkschaften von der politischen Ebene behindert, abgekanzelt oder gar übergangen werden.

Deutsche Polizei

Ausgabe 9/2011

Für viele Beobachter ist der 11. September 2001 ein tiefer Einschnitt in die sicherheitspolitische Lage weltweit. Dieser Tag markiert eine weltpolitische Zeitenwende, denn die Ereignisse des 11. September und ihre mediale Inszenierung spiegelten auf brutalster Ebene die tatsächliche Komplexität der Sicherheitspolitik wider. Auch Deutschland hat reagiert: mit Sicherheitspaketen.

Deutsche Polizei

Ausgabe 8/2011

Politiker reden gern darüber, dass Einsätze der deutschen Polizei im Ausland bereits zum Alltag gehören. Das klingt weltoffen und gefragt. Die Regelungen für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen sind allerdings oft weniger professionell. Die GdP hat sich des Themas angenommen, es mehrere Monate analysiert und in ihren Gremien beraten. Im vergangenen Monat legte sie bei einer Pressekonferenz ihre Forderungen dar.

Deutsche Polizei

Ausgabe 7/2011

Wir werden es leider nicht ändern können: Polizei und Schichtdienst gehören zusammen. Das heißt, jede Polizistin und jeder Polizist, die im Schichtdienst arbeiten, leben nicht mehr nach ihrem angeborenen inneren biologischen Rhythmus – sprich der inneren Uhr – sondern im Zeitschema sozialer Notwendigkeiten, das unsere Uhr regelmäßig "verstellt". Sie arbeiten also ständig gegen den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus – das ist nicht ganz ungefährlich. Aber es gibt Möglichkeiten, die größten Risiken klein zu halten: Prof. Dr. Nachreiner hat die Lebensarbeitszeit – auch unter Berücksichtigung von Schichtarbeit – von Polizeibeamtinnen und -beamten in einer ersten Pilotstudie untersucht. DP stell diese Ergebnisse vor.

Deutsche Polizei

Ausgabe 6/2011

Mehrere hunderttausend Menschen nutzten das Wochenende zum 1. Mai 2011 in ganz Deutschland, um für ihre unterschiedlichsten politischen Ziele auf Straßen und Plätzen zu demonstrieren. Weitaus mehr gönnten sich am „Tag der Arbeit“ einen Tag der Entspannung und Erholung. Für die Polizei war er alles andere als das.

Deutsche Polizei

Ausgabe 5/2011

Was ist los in der Bundespolizei? Wieso sind dort ein Viertel aller Beschäftigten vom Burn-out-Syndrom betroffen, wie im vergangenen Jahr die sogenannte „Beerlage-Studie“ feststellte? Die GdP wollte belegbare Fakten über den inneren Zustand in der zweitgrößten Polizei Deutschlands und ließ – wiederum per Studie – das Innere beleuchten. Über 5.000 Bundespolizistinnen und -polizisten haben sich beteiligt – haben es möglich gemacht, dass nun wissenschaftlich belegte Fakten auf dem Tisch liegen, die weder schön- noch weggeredet werden können. Es ist Fakt: Die Bundespolizei „wirtschaftet“ gegen die Berufszufriedenheit ihrer Beschäftigten. Es besteht dringlichster Handlungsbedarf!

Deutsche Polizei

Ausgabe 4/2011

Zum Anschlag auf US-Soldaten am 1. März dieses Jahres am Frankfuter Flughafen bekannte sich ein 21-jähriger Kosovare. In den Medien tauchten in diesem Zusammenhang Begriffe wie „blitzradikalisiert“ oder „zweifelhafte religiöse Indoktrination“ auf. Es ist unstrittig, dass in Deutschland lebende junge Menschen gezielt für extremistische Gruppen und Anschläge rekrutiert werden. Unser Autor Dr. Marwan Abou Taam schildert die Hintergründe und Mechanismen dieser Rekrutierungsarbeit in muslimischen Milieus.

Deutsche Polizei

Ausgabe 3/2011

Gleiche Chancen für Frauen und Männer – das ist das Ziel des ersten Gleichstellungsberichts, den die Bundesregierung in diesem Sommer verabschieden will. Ein jetzt vorgelegtes Gutachten macht dazu Vorschläge – und zeigt Versäumnisse der schwarzgelben Koalition auf.

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Deutsche Polizei

Ausgabe 2/2011

Generell ist es zu begrüßen, bei veränderten Rahmenbedingungen Strukturen und Abläufe auf ihre Effizienz hin zu überprüfen. So geschieht es nun mit der Sicherheitsarchitektur in Deutschland. Eine Evaluierungsgruppe unter Führung von Dr. Eckart Werthebach nahm die gegenwärtigen Aufgaben und Zuständigkeiten der Sicherheitsbehörden unter die Lupe und machte im Ergebnis Vorschläge, wie beides zu optimieren sei. Am 9. Dezember stellte die Kommission „Evaluierung Sicherheitsbehörden“ in Berlin ihren Bericht und ihre Empfehlungen vor. Und stieß mehrheitlich auf geharnischte Kritik.

Deutsche Polizei

Ausgabe 1/2011

254 Delegierte, darüber hinaus Gastdelegierte und Gäste, trafen sich vom 22.-24. November 2010 unter dem Motto „Sicherheit ist MehrWert“ im Berliner Estrel Hotel zum 24. Ordentlichen Bundeskongress der GdP. Sie wählten einen neuen Bundesvorsitzenden und einen neuen Geschäftsführenden Bundesvorstand, sie diskutierten und befanden 224 Anträge, die in den kommenden vier Jahren die GdP-Arbeit ganz wesentlich bestimmen werden. Und sie machten deutlich, dass trotz der Föderalisierungsreform I in Deutschland die GdP zusammensteht für eine hohe Sicherheit in unserem Land und für die Interessen jeder und jedes einzelnen Beschäftigten der Polizei.