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Aktionen zur Tarifrunde 2017

Mächtige Demonstration in Hannover - Schilff: Arbeitgeber müssen endlich verhandelbares Angebot auf den Tisch legen

Der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende und niedersächsische Landeschef Dietmar Schilff beim Aktonstag der öD-Gewerkschaften in Hannover. Foto. Holecek
Der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende und niedersächsische Landeschef Dietmar Schilff beim Aktonstag der öD-Gewerkschaften in Hannover. Foto. Holecek
Hannover.

Über dreitausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter zahlreiche Kolleginnen und Kollegen der Gewerkschaft der Polizei (GdP), haben vor dem Finanzministerium in Hannover lautstark und kämpferisch für die Forderungen der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes in der Tarifrunde für die Beschäftigten der Länder demonstriert. Der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende und GdP-Chef Niedersachsens, Dietmar Schilff, mahnte Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider, der bei den Verhandlungen die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) anführt, endlich ein verhandelbares Angebot auf den Tisch zu legen. Die Beschäftigten hätten die Nase voll, weiter hingehalten zu werden. Abspeisen, so Schilff weiter, würden sie sich jedenfalls nicht. Die Verhandlungen gehen in Potsdam Ende der kommenden Woche in die dritte Runde.

Impressionen des Zentralen Aktionstages in Hannover - Fotos: Holecek

"Aktive Mittagspausen"

In Niedersachsen hatte der GdP-Landesbezirk die Tarifverhandlungen mit „aktiven Mittagspausen“ in Polizeibehörden und Polizeiinspektionen begleitet und unterstützt. Höhepunkt der Aktion war der landesweite Warnstreiktag mit Demonstrationen und Kundgebungen in Hannover am Donnerstag.

Zwei Demonstrationszüge hatten das niedersächsische Finanzministerium zum Ziel. Dort trafen sie auf einen der Akteure auf der Arbeitgeberseite bei den Verhandlungsrunden: TdL-Verhandlungsführer Schneider. „Nachdem die Länder auch in der zweiten Tarifrunde kein Angebot vorgelegt haben, müssen die Beschäftigten jetzt Druck machen“, rief Schilff den Tausenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu und betonte: „Sicherheit hat ihren Preis. Eine gute und engagierte Leistung muss sich auch im Geldbeutel widerspiegeln.“

GdP NRW: Tausende von Demonstranten nehmen die Landesregierung in die Pflicht

Foto: GdP NRW
Foto: GdP NRW
7.000 Beschäftigte von Polizei und Feuerwehr, aus Schulen und Hochschulen, den Finanzämter und Gerichten sowie der Landesverwaltung sind heute in Düsseldorf für einen deutlichen Anstieg ihrer Einkommen auf die Straße gegangen. Mit der Demonstration, zu der die Gewerkschaft der Polizei (GdP), die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die Bildungsgewerkschaft GEW und der Deutsche Beamtenbund aufgerufen haben, haben die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes ihrer Forderung Nachdruck verliehen, in Zukunft genauso bezahlt zu werden, wie die Beschäftigten beim Bund und den Kommunen und in der Privatwirtschaft.