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1. Landesfrauenkonferenz der GdP – Entschlossen in eine gemeinsame Zukunft

Nadja Bundukji-Huber zur Vorsitzenden des Landesfrauenvorstand gewählt

Berlin. Sie haben gewählt und ein deutliches Zeichen für die zukünftige Richtung gesetzt. Bei der 1. Landesfrauenkonferenz der Gewerkschaft der Polizei im DGB-Haus gaben in Anwesenheit von GdP-Landesvorsitzende Kerstin Philipp und der stellvertretenden Bundesfrauenvorsitzenden Erika Krause-Schöne bereits im ersten Wahlgang 21 der 24 Frauen ihre Stimme der Kripo-Beamtin Nadja Bundukji-Huber (Dir 2), die bereits zuvor Vorsitzende unserer Landesfrauengruppe war und ab sofort den Landesfrauenvorstand auf dem Weg in eine bessere Zukunft führen möchte. Zu ihren Stellvertreterinnen wurden Karen Stiller (Dir E, 22 von 24 Stimmen) und Britta Helmer (LKA, 19 von 24 Stimmen) gewählt. Schriftführerin Anke Maibaum (Dir E, alle Stimmen) und stellvertretende Schriftführerin Angelika Bigalk (Dir 5, alle Stimmen) sowie die Beisitzerinnen Yvonne Görsdorf (Behördenleitung, alle Stimmen) und Andrea Hemming (Dir 1, alle Stimmen) komplettieren den Vorstand.

Wir müssen den Öffentlichen Dienst ins 21. Jahrhundert bringen

„Ich freue mich über das Vertrauen meiner Kolleginnen und bin froh, dass wir nun geschlossen für die Gleichstellung von Frauen kämpfen können. Es wird kein leichter Weg, aber wir sind fest entschlossen, für unsere Rechte einzutreten und den Öffentlichen Dienst endlich ins 21. Jahrhundert zu bringen“, sagte die frisch gewählte Landesfrauenvorsitzende am Mittwoch. Gleichzeitig rief Bundukji-Huber jüngere Kolleginnen dazu auf, sich für bessere Arbeitsbedingungen zu engagieren. „Es reicht nicht, sich über die alltäglichen Benachteiligungen zu beschweren und wir sollten sie auch nicht hinnehmen. Jeder, der etwas verändern will, kann sich uns anschließen. Wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, werden Frauen im Öffentlichen Dienst endlich so behandelt, wie sie es verdienen – gleichberechtigt.“

Wichtige Themen auf dem Weg zur Gleichberechtigung

Neben der Wahl eines Vorstandes nutzten unsere Frauen die Konferenz, um inhaltliche Schwerpunkte der zukünftigen Arbeit festzulegen. Neben einer konsequenten Umsetzung einer Frauenförderung und Gleichbehandlung bei Beurteilungen geht es vor allem auch darum, die Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. der Pflege von Angehörigen zu verbessern. Bundukji-Huber: „Es sind leider Aspekte, die vielleicht auf einem Papier stehen, aber in der Realität häufig überhaupt nicht umgesetzt werden. Wir brauchen keine Versprechungen und hohle Phrasen, wir brauchen verbindliche flexible Arbeitszeitkonzepte für die Kolleginnen und Kollegen, die es ermöglichen den Beruf auszuüben und dennoch privat nicht zurückstecken zu müssen“. Das gelte im Übrigen auch für die Chance zum Führen in Teilzeit und die Home Office Varianten Telearbeit und Flexi-MAP. „Wie lange und wo jemand arbeitet, sagt rein gar nichts über die Art und Weise sowie die Führungsqualitäten aus. Wenn wir das nicht erkennen, was in der freien Wirtschaft Gang und Gebe ist, bleiben wir in der Steinzeit hängen und werden auf dem Arbeitsmarkt zunehmend unattraktiver für geeigneten Nachwuchs“, so die Landesfrauenvorsitzende abschließend.

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