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Henkel-Vorstoß zur Erhöhung der Beamtenbesoldung ist richtig

- GdP: Nicht länger quatschen – machen! -

Berlin.

„Reden ist gut, Handeln ist besser“, kommentierte der Landesbezirksvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Medienberichte, nach denen Innensenator Henkel angekündigt hat, sich für eine Erhöhung der Beamtenbesoldung ab 2014 einzusetzen. „Innensenator Henkel muss seinen Worten jetzt unverzüglich Taten folgen lassen und die Pläne in einem Gesetz verankern."

Wir lesen gerne in der Zeitung, dass Frank Henkel 2014 3,45 Prozent mehr Geld in die Portemonnaies der Beamtinnen und Beamten der Stadt bringen will. Doch: Zum einen fehlt die Perspektive für 2013 und zum anderen ist Papier geduldig. Die Kolleginnen und Kollegen sind es nicht mehr“, sagte Purper.

„Was hilft es, wenn der Innensenator schöne Ideen hat, sich vom Finanzsenator dann jedoch wieder in die Schranken weisen lässt. Frank Henkel muss nun Rückgrat beweisen, sich hinter seine Beamtinnen und Beamten stellen und das Ding durchziehen“, erklärte Purper weiter. „Dann nämlich stehen wir alle auch hinter ihm. In einem Bundestagswahljahr ist das sicher nicht die schlechteste Perspektive.“

Gleichzeitig kündigte er an, dass die GdP in puncto Beamtenbesoldung ab dem 16. April 2013 in die Offensive geht. Unter dem Motto „Wir sind mehr wert: gleiches Gehalt für gleiche Arbeit!“ beginnt um 11 Uhr im DGB-Haus an der Keithstraße eine Diskussionsveranstaltung, während der Politiker mit den Problemen der Beamtinnen und Beamten der Stadt konfrontiert werden. Dies sei der Auftakt zu einer Reihe von Aktionen:

„Bis zu den Bundestagswahlen im September werden wir die Politiker immer wieder daran erinnern, dass es ihre Wählerinnen und Wähler sind, die hervorragende Arbeit bei der Polizei, der Feuerwehr, beim LABO und in den Bürger- und Ordnungsämtern leisten, aber nicht angemessen bezahlt werden. Spätestens an der Urne wird sich also politisches Nichtstun rächen.“
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