Zum Inhalt wechseln

GdP Digit@l Nr. 9/2016

Skandal in Freiburg: Wer plant so etwas?

Diese Frage kann man als Resümee nach einem Besuch des GdP-Landesvorsitzenden Rüdiger Seidenspinner und dem Bezirksgruppenvorsitzenden Roland Nussbaumer im Polizeiareal in Umkirch bei Freiburg ziehen. Begleitet wurden sie vom Leiter der Polizeiführerhundestaffel Hottek und den Kollegen Hiss vom PP Freiburg.

In dem ehemaligen Areal der APD sollen dislozierte Einsatzeinheiten des PP Einsatz, die Polizeihundeführer des PP Freiburg und die Einsatztrainer untergebracht werden. Ebenfalls auf dem Areal arbeiten Kolleginnen und Kollegen des PTLS und des MEK, also ebenfalls PP Einsatz. Das Gebäude, in dem bis vor kurzem noch die Autobahnpolizei beheimatet war, hat schon ei- nige Jahre auf dem Buckel, weshalb man in der Planung 2 Millionen Euro für die Sanierung ein- geplant hat. Nach einer genauen Betrachtung – das Gebäude war nie unzugänglich – hat man festgestellt, dass die 2 Millionen nicht ausreichen. Deshalb hat man erst mal gestrichen!

- die Heizkörper, obwohl mindestens aus den 70ern, bleiben unverändert,
- die Fenster, obwohl manche so undicht sind, dass es hineinregnet,
- die geplanten Duschen für die Kolleginnen und Kollegen, werden in Sammelduschen
umgemünzt
- der Sozialraum ist nur für Kolleginnen und Kollegen gedacht, die deutlich kleiner als 1,80 m
sind, denn sonst könnte es eng werden
- energetische Umbauten = negativ
- Feuertreppe = negativ

Es kann doch nicht sein, dass man wieder einmal auf dem Rücken der Kolleginnen und Kollegen spart und man sich überlegt, wie man geltendes Recht umgehen kann. Was dem ganzen noch die Krone aufsetzt, ist die Tatsache, dass die Bauarbeiten stattfinden, während die Kolleginnen und Kollegen dort arbeiten müssen. Das behindert nicht nur die zügige Arbeiten der Baumaßnahmen, sondern beeinträchtigt auch durch Staub und Lärm das Arbeiten der Kolleginnen und Kollegen. Streichen ist deshalb der falsche Weg! Hier muss von Grund auf saniert werden!
In dieser Ausgabe:

Tarifverhandlungen für Kommunen und Bund (TVÖD)

Zwangsprostitution ist kein Bagatelldelikt

Polizeiball in Freudenstadt

Gelbe Hand: Vielfalt zeichnet sich aus

50 verletzte Polizisten in Stuttgart

GdP richtet Streikleitung ein

Skandal in Freiburg

Download: GdP-Digit@l Nr. 09/2016





This link is for the Robots and should not be seen.