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Hohe Einsatzbelastung für Bremer Polizisten

GdP: Nichts zu Feiern für die Polizei!

Bremen.

Trotz leicht nachlassender Temperaturen steht der Polizei Bremen ein heißes Wochenende bevor. „Zahlreiche Großveranstaltungen, wie mehrere Open-Air-Konzerte, Demos und der Tag der Fans, zeigen einmal mehr schonungslos auf, dass die Personaldecke der Bremer Polizei viel zu dünn ist“, so der Bremer Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Lüder Fasche.

Zum wiederholten Male würden eine Vielzahl von Beamten und Beamtinnen aus ihrem freien Wochenende gerissen. Auf ihre Dienstpläne könnten sich insbesondere die jungen Bereitschaftspolizistinnen und Polizisten längst nicht mehr verlassen. Dabei würden gerade die jungen Kollegen und Kolleginnen privat auch gerne an der einen oder anderen Veranstaltung teilnehmen. Für`s Feiern lässt man ihnen aber keine Zeit mehr. Die stattdessen erworbenen Überstunden abzubauen fiele auch schwer. Selbst die Bundesligapause hätte die Überstundenberge der überlasteten Beamten und Beamtinnen nicht kleiner werden lassen. Bürgermeister und Innensenator wollten sich lieber dafür feiern lassen, mit genau diesen Kräften vor dem Hauptbahnhof für Ordnung zu sorgen.

„Von einer relevanten Aufstockung des Personals ist die Bremer Polizei noch meilenweit entfernt. Die höheren Einstellungszahlen stehen noch nicht zur Verfügung. Sie decken mittelfristig ohnehin nur die zu erwartenden Altersabgänge. Insofern sei der gern vermittelte Eindruck, der Bremer Polizei gehe es schon wieder besser, schlicht falsch“, beschrieb Fasche die Situation seiner Kollegen und Kolleginnen.
Dies könne nur geschehen, wenn zukünftig jährlich ca. 200 jungen Menschen neu eingestellt würden.
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