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Wir verurteilen den Brandanschlag auf das Fahrzeug der Deutschen Polizeigewerkschaft

Brandanschlag auf Gewerkschaftsfahrzeug

Bremen.

Nach zwei Anschlägen auf die Geschäftsstelle der Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist der Brandanschlag auf das Fahrzeug der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) nunmehr der dritte Anschlag auf eine Polizeigewerkschaft in Bremen und macht die GdP zutiefst betroffen. Die Anschläge richten sich nicht ausdrücklich gegen den Staat oder unmittelbar gegen die Polizei sondern als „Stellvertreteranschlag“ gegen die Polizeigewerkschaften, die sich als Berufsvertretung für die Interessen und Belange der Beschäftigten der Polizei einsetzen. Nichts desto trotz verstehen wir diesen Anschlag als einen Anschlag auf alle Beschäftigten der Polizei.

Während es sich bei den bisherigen Anschlägen auf die GdP um Sachbeschädigungen handelte, müssen wir bei dem aktuellen Brandanschlag leider eine neue „Qualität“ feststellen. Durch gezieltes, planmäßiges Vorgehen, verschafften sich die Täter dabei zunächst Zutritt zu dem Grundstück, indem sie den Zaun an zwei Stellen durchtrennten.

Der Brandanschlag an sich ist hierbei unkalkulierbar. Insbesondere die Tatsache, dass der Wagen nur wenige Meter von einem bewohnten Gebäude stand und ein Übergreifen des Feuers auf das Gebäude von den Tätern nicht ausgeschlossen werden konnte, zeigt, dass sie eine Verletzung von Menschen, wenn nicht sogar den möglichen Tod von Bewohnern, zumindest billigend in Kauf genommen haben.

Tatsächlich ist glücklicherweise bei diesem feigen Anschlag niemand verletzt worden. "Die GdP erklärt ausdrücklich ihre Betroffenheit und Solidarität gegenüber den Kolleginnen und Kollegen der DPolG.", so der stellvertretende Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Dierk Stahl.
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