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Zulassungen, Ausweise, Aufenthaltserlaubnisse

3G-Regel auch für Behördenbesucher!

Schutz der Beschäftigten nicht erneut vergessen

Bremen.

Sie gilt in Restaurants, beim Friseur oder bei Veranstaltungen in Innenräumen und an vielen anderen Orten: die neue 3G-Regel als wirksames Mittel zur erneuten Verbreitung des Corona Virus. Überall dort tritt sie in Kraft, wo viele verschiedene Menschen in geschlossenen Räumen zusammenkommen. Meint man zumindest. Doch während Gastronomen und Hoteliers mit großem Aufwand verpflichtet sind, die Einhaltung zu überprüfen, macht es sich die Bremer Exekutive leicht. In Behörden, wie beispielweise dem Migrations- oder dem Bürgeramt, gilt diese Regel nicht. Dabei gehen gerade dort jede Menge Menschen ein- und aus, um zum Beispiel ihren Ausweis oder ihre Aufenthaltserlaubnis zu verlängern, ein Fahrzeug zuzulassen und vieles mehr. Unlängst wurde sogar wieder ein größerer Besucherstrom zugelassen und die Beschäftigten mussten sich flexibel zeigen bei ihren Arbeitszeiten.

Dieser Betrieb lief schon während der gesamten Corona-Krise weiter, während Schutzmaßnahmen auf sich warten ließen und die Behördenmitarbeitenden keinerlei Priorisierung beim Impfen genossen. Der Landesvorsitzende der Bremer Gewerkschaft der Polizei, Lüder Fasche, fragt sich, „ob Bremen seine standhaften Beschäftigten in den Behörden nun auch wieder bei der Umsetzung der 3G-Regel schlicht vergessen habe.“ Er könne es sich jedenfalls nicht vorstellen, dass man den Aufwand scheue, den man Geschäftsleuten andernorts zumute. Die GdP Forderung ist laut Lüder Fasche einfach: Konsequente Anwendung der 3G-Regel grundsätzlich auch für Besucher staatlicher Einrichtungen!
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