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GdP erschüttert über den Tod von zwei Brandenburger Polizeibeamten

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Hessen zeigt sich tief erschüttert über den Tod von zwei Brandenburger Polizisten. Die beiden Kollegen sind bei der Ausübung ihres Dienstes ums Leben gekommen. "Unsere Gedanken und Mitgefühl gehören den Angehörigen der verstorbenen Kollegen", erklärte der GdP-Landesvorsitzende Andreas Grün am Dienstag in Wiesbaden. Andreas Schuster, brandenburgischer GdP-Landesvorsitzender, äußerte sich ebenfalls entsetzt: "Wir sind fassungslos. In dieser Stunde stehen wir eng an der Seite der Hinterbliebenen und bieten ihnen alle erdenkliche Unterstützung an."

Die erschütternde Nachricht vom Tod unserer beiden Kollegen aus Brandenburg erfüllt uns mit tiefer Trauer.

Nachdem der 24-Jährige Täter seine Großmutter tötete, sei er daraufhin mit einem Auto geflohen und habe mehrere Verkehrsunfälle verursacht. Eine Streife habe auf einer Bundesstraße bei Beeskow schließlich versucht, den Flüchtigen mit einem ausgelegten Nagelgurt zu stoppen. Doch der Mann sei dem Hindernis ausgewichen und habe dabei die zwei auf einem Radweg stehenden Beamten überfahren. Beide starben noch vor Ort an ihren schweren Verletzungen. "Er hat auf unsere Kollegen mit großer Geschwindigkeit draufgehalten", sagte Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke auf der Pressekonferenz. Danach sei er ausgestiegen und habe seine Flucht in einem anderen Auto fortgesetzt. Nach einem weiteren Unfall konnte er schließlich festgenommen werden.