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Fachhochschulbereich in der Krise

Da ist jetzt richtig Pfeffer drin!

Alarmierende Nachrichten erreichen uns aus der Akademie der Polizei.

Bewährte Kolleginnen und Kollegen halten es nicht mehr länger aus - der Fachhochschulbereich gerät offenbar außer Kontrolle, der Betriebsfrieden ist nachhaltig gestört. Diese unverantwortliche Verselbstständigung wird auf dem Rücken der studierenden Kolleginnen und Kollegen sowie auf dem der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgetragen – und dies nun mit voller Wucht und eklatanten Auswirkungen.

„AK 4 – oder wie man sich selbst lähmt!“ – so titelten wir bereits Anfang September.
Der Fachhochschulbereich wollte sich Anfang 2017 ein neues Leitbild geben – denn es gehe ja um die Kultur und inhaltliche Fragen in der Hochschule.

Kernpunkte dieses zu entwerfenden Leitbildes waren die Fragestellungen:
Wie gehen wir miteinander um? Was soll anders werden? Ausrichtung und Fortentwicklung der Hochschule sowie Studien- und Arbeitsbedingungen.
Die undurchsichtig „eingesetzte“ Dekanin war eine der Initiatoren der Erstellung eines solchen Leitbildes. Wenn die aktuelle Entwicklung und das Handeln der Dekanin nun Ausdruck für das neue Leitbild sein soll, dann wäre es doch wohl besser, keines zu haben.

Dazu Gerhard Kirsch, Landesvorsitzender der GdP:
„Es muss dringend Ruhe in der Akademie einkehren – und dazu ist jetzt ein politisches Machtwort fällig. Die Polizeiführung / AK-Leitung muss wieder ein wirksames Mitspracherecht haben! Es darf nicht länger um die Eitelkeiten oder das Machtgehabe einzelner gehen, die von Polizeiarbeit keine Ahnung haben - es muss darum gehen, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, unsere Studierenden zu guten Polizeibeamten auszubilden und darum, sich vor die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AK zu stellen. Nicht nur die Nibelungen bekamen „Kriemhilds Rache“ zu spüren – nun hat auch die AK offenbar eine „Kriemhild“ abbekommen. Was jetzt versäumt oder auszusitzen versucht wird, muss der Vollzug später ausbaden - denn die Praxisausbildung droht jetzt vollends „vor die Tür gestellt“ zu werden.
Insgesamt aber müssen wir zurück zur Einheitsausbildung und hin zur zweigeteilten Laufbahn – denn wir müssen wieder eine Polizei werden!“