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GTK der GdP MV

Beim Start der Tarifverhandlungen zur sozialen Absicherung, gab es in Schwerin keine Annäherung

Schwerin:.

KEINE ANNÄHERUNG in den am gestrigen Tag begonnen Tarifverhandlungen zwischen den Gewerkschaften des öD und dem Finanzministerim Mecklenburg-Vorpommern.

Nach einem zweiten Sondierungstermin am 20.04.2004 nahmen die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes – ver.di, GEW, IG BAU und GdP – die Tarifverhandlungen zur Verhinderung betriebsbedingter Kündigungen auf. Eine Annäherung gab es zunächst nicht. Fortsetzung Ende April.

Am ersten Verhandlungstag tauschten Gewerkschaften und öffentliche Arbeitgeber ihre unterschiedlichen Positionen zu nachstehenden Themenkreisen aus:
    + Anwendungsbereich des Tarifvertrages;
    + Höhe der prozentualen Arbeitszeitabsenkung bei gleichzeitigem Lohn- und Gehaltsverzicht;
    + Laufzeit des Tarifvertrages und Dauer des Kündigungsschutzes.

Die Arbeitgeberseite legte ein erstes Angebot zur Höhe der prozentualen Absenkung in zwei Varianten vor, das sich zwar von den bisherigen 15 Prozent nach dem Rasenmäherprinzip deutlich abhob, jedoch für die Gewerkschaften gleichwohl unannehmbar war.

Angebotsvariante 1*:



Angebotsvariante 2*:


*bei Laufzeiten bis 31.12.2009

Beide Varianten bieten Schutz vor betriebsbedingter Kündigung während der Laufzeit. Eine Annäherung konnte bei diesem Angebot bis zum frühen Abend nicht erzielt werden. Die Tarifvertragsparteien einigten sich darauf, die Verhandlungen am 29. und 30. April fortzuführen.
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