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PRW 2020: Kandidatinnen und Kandidaten

Liste Beamtinnen für den PHPR

Wir sind Eure Kandidatinnen der Beamtinnen für den PHPR.  Foto: Philipp Mantke
Wir sind Eure Kandidatinnen der Beamtinnen für den PHPR. Foto: Philipp Mantke
Hannover.

Wir, die Kandidatinnen der GdP für den Polizeihauptpersonalrat (PHPR), haben uns kontrovers mit unserem Motto „Dir ist es wichtig! #GdP HANDELT“ auseinandergesetzt und uns eine Leitlinie für die Personalratsarbeit in den nächsten vier Jahren erarbeitet. Wir sehen den PHPR als das Sprachrohr innerhalb der Polizei. Er stellt die Verbindung zu den Behörden dar und fördert den Austausch untereinander.

Unsere Schwerpunkte


• Wertschöpfung durch Wertschätzung • Führung muss wie eine Dienstleistung verstanden werden und darf kein Privileg darstellen
• Potenzialentfaltung statt Ressourcennutzung

Diese drei Schwerpunkte forderten und fordern uns in den Personalvertretungen insbesondere bei den Themen "Beruf-Familie-Karriere" bzw. "Teilzeit und Karriere" in der Vergangenheit wie leider auch in Zukunft. Über diese Themen wird überall gesprochen, aber unserer Erfahrung nach werden sie noch nicht überall gelebt. Wir stellen zum Beispiel immer wieder fest, dass die individuelle Arbeitsleistung von Teilzeitarbeitenden nicht in dem Maße gewürdigt wird, wie es bei Vollzeitkräften der Fall ist.

Sprüche wie "Wer später kommt, kann früher gehen" sind noch immer zu hören. Es ist die fehlende Präsenz der Teilzeitkräfte, die vielen von ihnen auch heute noch zum Verhängnis wird. Daher fordern wir, dass Wertschätzung für die Kolleginnen und Kollegen, die in Teilzeit arbeiten und ggf. führen, stetiger Bestandteil des täglichen Miteinanders wird. Es ist in unzähligen wissenschaftlichen Arbeiten ausgeführt worden, dass eben genau diese Kolleginnen und Kollegen nicht weniger, sondern vielfach wesentlich mehr arbeiten. Es ist an der Zeit, dieses mehr insbesondere durch Führungskräfte wertschätzend anzuerkennen.

Farbwechsel

Beförderungen hängen von Beurteilungen ab. In diesem Themenfeld geben uns Verwaltungsgerichte oftmals die Richtung der zukünftigen Entwicklung vor. Die Urteile müssen bewertet, umgesetzt und eng begleitet werden, damit unsere Richtlinien nicht aus dem Gleichgewicht kommen und darunter die Transparenz der Entscheidungen leidet.


Beförderungen sind nach wie vor von der Haushaltslage und nicht von der guten und motivierten Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen abhängig.

Wir wollen gemeinsam mit den dienstlich Verantwortlichen Konzepte wie beispielsweise besondere Personalentwicklungskonzepte entwickeln, welche die Standzeiten merklich verringern. Wir, die Kandidatinnen der GdP für den PHPR, fordern daher, die Standzeiten insbesondere von A 9 nach A 10 spürbar zu verringern. Da rüber hinaus stehen wir für die Erarbeitung eines Konzeptes, welches in die Zukunft gerichtet ist, und stehen den verantwortlichen Personen zur Mitarbeit zur Verfügung!

Wir möchten unsere Schwerpunkte als Botschaft für alle Behörden des Landes verstanden wissen, denn es sind wichtige Themenfelder zur Weiterentwicklung der Polizei in Niedersachsen, an der wir Beamtinnen uns in den nächsten vier Jahren beteiligen möchten.

Wertschöpfung durch Wertschätzung

Führung muss wie eine Dienstleistung verstanden werden und darf kein Privileg darstellen

Potenzialentfaltung statt Ressourcennutzung

Anja Surkau für die Kandidatinnen der GdP für den Polizeihauptpersonalrat
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