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Aktion „Wunschliste 2017“

Weihnachtsgeld und mehr: die Gespräche beginnen

Hannover.

Die Aktion „Wunschliste 2017“ der GdP gemeinsam mit der GEW ist auf ein gutes Medien-Echo gestoßen. Neben der dpa berichteten die Hannoversche Allgemeine Zeitung, die Neue Presse sowie die Braunschweiger Zeitung. Auch im Rundblick Niedersachsen sowie bei Radio Leinehertz sind Berichte erschienen, die die zentrale Forderung nach Weihnachtsgeld für Beamtinnen und Beamte in Niedersachsen aufgriffen. Nun geht für die GdP die Arbeit „hinter den Kulissen“ weiter. Am Donnerstag, 14. Dezember, bringt die Regierungskoalition aus SPD und CDU ihren Antrag „für moderne, starke und gut ausgerüstete Sicherheitsbehörden“ im Landtag ein.

Darin sind die im Koalitionsvertrag vereinbarten Ziele verankert: wie zum Beispiel 3.000 weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bei der Polizei, von denen bereits 750 über den Nachtragshaushalt 2018 finanziert werden sollen, Stellenhebungen, Verbesserungen bei der technischen Ausstattung sowie die Absicht, schnell ein neues Gefahrenabwehrgesetz einzubringen. Dieser Antrag wird nach der Einbringung seinen Weg durch die Gremien nehmen. GdP-Landesvorsitzender Dietmar Schilff kündigte an, am Donnerstag im Landtag anwesend zu sein und bereits erste Gespräche mit Vertretern der Fraktionen zu führen. Denn auf die Forderung, nach mehr als 13 Jahren Verzicht endlich wieder ein Weihnachtsgeld für alle Beamtinnen und Beamten des Landes zu zahlen, wurde in den Parlamentsunterlagen noch nicht eingegangen.

„Dank guter Kassenlage hat die GroKo jetzt die Chance, der Polizei eine wirkliche Wertschätzung entgegenzubringen und das Weihnachtsgeld wieder einzuführen“, sagte Dietmar Schilff am Dienstag. Die GdP werde daher die Politikerinnen und Politiker immer wieder an diesen und weitere Wünsche auf der „Wunschliste 2017“ erinnern. (Red.)
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