Zum Inhalt wechseln

GdP begrüßt Pläne für neues LKA

Nach jahrelangem Hin und Her steht nun das Geld zur Verfügung, um die Platznot des LKA zu beheben und die Behörde an einem Standort zusammenzuführen. Foto: Andreas Nünemann
Nach jahrelangem Hin und Her steht nun das Geld zur Verfügung, um die Platznot des LKA zu beheben und die Behörde an einem Standort zusammenzuführen. Foto: Andreas Nünemann
Hannover.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt die Pläne der rot-schwarzen Landesregierung, die finanziellen Mittel für den Neubau des Landeskriminalamtes über den Nachtragshaushalt aufzustocken. „Die längst überfällige Entscheidung der Landesregierung haben wir als GdP erfreut zur Kenntnis genommen“, sagte der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff am Mittwochmorgen.

Demnach sollen weitere 55 Millionen Euro und insgesamt 128 Millionen Euro zur Verfügung stehen. „Damit gehen jahrelange Forderungen der GdP endlich in Erfüllung“, so Schilff weiter. „Die zum Teil hochspezialisierten Tätigkeiten der Mitarbeiter des LKA, die für die gesamte niedersächsische Polizei aktiv sind, brauchen vernünftige Rahmenbedingungen. Die Platznot und die Verteilung auf mehrere Einzelstandorte ist schon lange nicht mehr tragbar.“

„Ja, endlich! Was lange währt, wird endlich gut. Wir hoffen, dass wir in dem Prozess nun vorankommen. Wir freuen uns, dass es nach vielem Hin und Her nun zu einer adäquaten Lösung kommen kann und im ersten Schritt das Geld zur Verfügung steht, um das LKA an einem Standort zusammenzuführen und ein modernes kriminaltechnisches Institut einzurichten“, teilte der Vorstand der GdP-Bezirksgruppe LKA mit. „Das ist ganz im Sinne unserer Kolleginnen und Kollegen.“

Bereits vor 15 Jahren hatte die GdP gefordert, die auch damals schon alten Pläne für einen Neubau endlich aus der Schublade zu holen. Immer wieder hatten die örtliche Vertretung der GdP im LKA und der Landesvorstand gemeinsam auf die Notwendigkeit einer baulichen Veränderung hingewiesen. Auch bei seinen Gesprächen mit Politikerinnen und Politikern in den letzten Wochen hatte Dietmar Schilff auf die Umsetzung des immer wieder vertagten Bauprojektes hingewiesen. „Uns ist aber auch wichtig, dass weitere notwendige Baumaßnahmen in anderen polizeilichen Liegenschaften ebenfalls nicht länger hinausgezögert werden. Die GdP erwartet, dass die Maßnahmen zeitnah in den kommenden Haushalten des Landes eingeplant werden“.
This link is for the Robots and should not be seen.