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Starke Beteiligung an der Aktiven Mittagspause vor dem Polizeipräsidium Dortmund

Frank Schniedermeier im Gespräch mit der Presse   Bild: GdP/Do


Zeitgleich mit dem Start der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder (TV-L) haben sich heute zahlreiche Polizistinnen und Polizisten, Tarifbeschäftigte und Verwaltungsbeamte der Polizei vor dem Dortmunder Polizeipräsidium zu einer Aktiven Mittagspause versammelt. Mit ihrer Aktion wollen die Beschäftigen der Polizei ihrer Forderung Nachdruck verleihen, endlich genauso bezahlt zu werden, wie die Beschäftigten beim Bund und den Kommunen. „Wer in Dortmund bei der Polizei arbeitet bekommt vier Prozent weniger Gehalt, als ein Beschäftigter, der genau die gleiche Tätigkeit bei der Bundespolizei macht. Dafür gibt es überhaupt keinen Grund! Gleiche Arbeit muss gleich bezahlt werden!“, forderte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Dortmund, Frank Schniedermeier, während der Aktiven Mittagspause.



Zudem will die GdP erreichen, dass die in den vergangenen Jahren weiter gewachsene Lücke zwischen dem Einkommen im öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft wieder geschlossen wird. „Mit dem Einkommen, das die Polizei IT-Spezialisten und DNA-Experten anbietet, sind wir nicht wettbewerbsfähig“, kritisiert Schniedermeier. „Noch dramatischer ist die Situation in den unteren Einkommensgruppen, in denen vor allem Frauen arbeiten. Viele von ihnen sind auf einen Zweitjob angewiesen, um über die Runden zu kommen“, klagt Schniedermeier.

Um das zu ändern, fordert die GdP gemeinsam mit den anderen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes für die Beschäftigten der Länder 6 Prozent mehr Geld, mit einem Mindestbetrag, eine zusätzliche Erfahrungsstufe 6 ab der Entgeltgruppe 9 und einen stufengleichen Aufstieg. Damit sich auch im öffentlichen Dienst Leistung wieder lohnt.

Sollte es auch in der zweiten Verhandlungsrunde nicht zu einem Ergebnis kommen, werden die Polizistinnen und Polizisten und die Tarifbeschäftigten der Polizei am 9. Februar vor dem Düsseldorfer Landtag demonstrieren. Denn bei der Höhe des Tarifabschlusses redet NRW als größtes Bundesland ein entscheidendes Wort mit.

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