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Jugendforum 2017

Rechte Ideologien entlarven

Foto: GdP
Foto: GdP

Rechtspopulismus oder schon Rechtsextremismus? Mit diesem Thema haben sich Mitglieder der Jungen Gruppe vom 27.- 28. November in Hattingen beschäftigt. Die Referenten Peter Römer, Wissenschaftler an der Villa ten Hompel, und Christian Winkler aus der Abteilung Verfassungsschutz des Innenministeriums, haben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Einblicke aus der Theorie und der Praxis gegeben.

Wie versuchen Rechtspopulisten ihre Anhänger zu erreichen? Rechtspopulismus ist eine politische Strategie. Rechtspopulisten gehen davon aus für das gesamte Volk zu sprechen und wiegeln dieses in der Regel gegen die Obrigkeit auf. Dabei spielen sie nicht selten mit Tabubrüchen und schüren die Ängste der Menschen beispielsweise vor Migranten. Unsere Kolleginnen und Kollegen haben sich auf dem zweitägigen Forum intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und sich anhand von Redebeiträgen rechtspopulistischer Politiker erarbeitet, welche Aspekte von den Rednern wie umgesetzt werden. Entscheidender Punkt ist dabei, ab wann man von Rechtsextremismus sprechen kann?

Rechtsextremismus wiederum ist eine Einstellung, in der die rechtliche Gleichheit von Menschen in Frage gestellt wird. Sie ist verknüpft mit einen antidemokratischen Gesellschaftsverständnis, Rassismus, Antisemitismus und Nationalismus etc. Nicht selten werden ethnische Gruppen für bestimmte gesellschaftliche Probleme verantwortlich gemacht. Rechtsextremismus geht in der Regel mit Gewalt einher. Die neuen Medien spielen für rechtsextreme Gruppierungen eine entscheidende Rolle bei der Suche nach neuen Anhängern. Oftmals ist es auf dem ersten Blick nicht erkennbar, dass es sich um eine Internetseite oder ein Facebook Profil mit rechtsextremen Gedankengut handelt, so dass vor allem junge Menschen auf diese Weise in die rechtsextreme Szene rutschen.
Gefährlich für die Demokratie sind beide Strömungen. Deshalb ist es wichtig, ihre Strategie frühzeitig zu erkennen und zu entlarven. Das gilt auch für Polizisten, die bei ihren Einsätzen immer wieder mit rechten Straftätern konfrontiert werden.
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