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Bischof Genn :" Arbeitnehmer haben das Recht sich zusammen zu schließen !"

Gewerkschafter bei der katholischen Kirche

GdP Münster unter den Eingeladenen

Münster.

Einzelinteressenvertretung frisst Leben. Um das zu verhindern, müssen Arbeitnehmer sich solidarisieren“. So fasst ein Diskussionsteilnehmer die Gesprächsrunde von Arbeitnehmervertretern mit Bischof Dr. Felix Genn, den Professoren Joachim Wiemayer (Uni Münster), Hans-Werner Bierhoff (Uni Bochum) und dem DGB-Landeschef Meyer-Laubner im Franz-Hitze-Haus in Münster zusammen. Gut 100 Teilnehmer waren der Einladung von Bischof Genn gefolgt. Unter ihnen Jana Dostlebe (Junge Gruppe), Alfons Lensing (Vorstand) und Hartmut Rulle (Vorsitzender) von der GdP Münster.

                                   Münsters  Bischof Felix Genn

                               

Bischoff Genn nahm sich viel Zeit für persönliche Gespräche und erinnerte in seiner Begrüßungsrede an die päpstliche Enzyklika „rerum novarum“,  in der die Kirche das Recht und die Notwendigkeit von Arbeitnehmern betont, sich zusammenzuschließen, um gemeinsam ihre Interessen durchzusetzen und Einzelinteressen eine Abfuhr zu erteilen.

 

 

   

 

Prof. Bierhoff definierte in seinem Vortrag Solidarität als Mischung zwischen Einzel-und gesellschaftlichen Interessen. Die heutige Zeit neige dazu, übertrieben wettbewerbsorientierte Einzelinteressen in den Vordergrund zu stellen. Insbesondere Splittergewerkschaften erlägen der Versuchung, diesem Trend zu folgen, den die GdP in der Polizei beim Bund Deutscher Kriminalbeamter beobachtet. Prof. Wiemeyer ging noch weiter und warnte vor diesen Splittergewerkschaften, die sich auf Kosten anderer zu bedienen versuchten.

          

          

DGB-Chef Meyer-Laubner brachte es auf den Punkt mit seiner Feststellung: „Die Finanzkrise zeigt, wie Einzelinteressenvertretung und Wettbewerbsstreben enormen Schaden anrichten können. Wir Gewerkschaftler vertreten ausgewogen die Interessen aller Arbeitnehmer. Wir sind die Kümmerer, die sich alle Mühe geben, den Menschen und seine Probleme in den Vordergrund zu rücken".

       


          und

 

Jana Dostlebe, Alfons Lensing und Hartmut Rulle zeigten sich von der Veranstaltung begeistert und wollen beim nächsten Treffen mit dem Bistum Münster und der Wissenschaft viele weitere Teilnehmer aus Reihen der GdP Münster mitbringen. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 

   

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