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Verletzte Polizisten bei (Gegen-) Nazi-Demo in Münster

Polizei zwischen den Fronten

Abgeordnete der Linken in Gewahrsam

Münster.

Wenn Neonazis marschieren, dann stehen Polizisten zwischen den Fronten. Nicht nur zwischen den verfeindeten Fronten von Demonstranten und Gegendemonstranten, sondern zwischen ihrer vermeintlichen Abneigung als Staatsbürger gegenüber rechtsradikaler Gesinnung und ihrer beruflichen Verpflichtung, auch diese nicht verbotenen Aufmärsche von Neonazis schützen zu müssen. Ein Dilemma?

„Man muss sich schon zusammenreißen“, sagt der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei Münster, Hartmut Rulle. „Angesichts der professionellen Ausbildung ist das in den meisten Fällen aber kein Problem.“ In der dualen Polizeiausbildung in Nordrhein-Westfalen lernen angehende Gesetzeshüter in Rollenspielen und in Praktika, ihre Provokationsgrenze zu erhöhen. „Die Technik ist immer die gleiche“, so Rulle – egal, ob Atomkraftgegner, Fußballfans oder Rechtsradikale auf die Straße gehen. Dazu gehören Gesprächsführung, Einsatz von Gestik und Mimik, das Zusammenwirken mit Kollegen sowie die Anwendung von „unmittelbarem Zwang“.

 Von Beleidigungen über Nerven aufreibende Laufspiele mit „Berufsdemonstranten“ bis hin zu fliegenden Pflastersteinen – „es ist eine Gratwanderung zwischen dem bloßen Ermöglichen einer Demonstration und der beweissicheren Strafverfolgung“, sagt der Polizei-Gewerkschafter.

Am 03.März war es dann wieder soweit. Die Rechten marschierten und die Bürger machten Front den den brauen Spuk. Aber da waren sie wieder die Linken Spinner,Chaoten und Radikalen. Sie demonstrierten auch - aber auch mit Gewalt. Mehrere Polizisten wurden wieder verletzt. Wie an jedem Wochenende verletzte Beamtinnen und Beamte.

       

     (Archivbilder der GdP)

Dazu GdP Pressesprecher Steven Fischer: „Zahlreiche Polizisten der GdP beteiligten sich an der bürgerlichen Gegendemonstration gegen die „Rechte Brut“. Es ist jedoch frustrierend, dass immer wieder gut organisierte Linke Radikale die Gelegenheit nutzen, um ihre dogmatischen Ziele gegen unseren Staat auszunutzen. Gewalt von Linken unter dem Deckmantel des Kampfes gegen  Rechts ist und bleibt  unglaubwürdig! Die Partei „LINKE“ muss sich in Zukunft in Wort und Tat von den Parolen der gewalttätigen Linksradikalen lösen, sonst werden sie ihren Ruf als Sicherheitsrisiko nie los!“

                   

                      GdP Sprecher im Bezirk : H.Rulle und St.Fischer 

Der Streit über den Polizeieinsatz bei der (Gegen-) Nazi-Demo am vergangenen Samstag geht weiter. Ingrid Remmers, Bundestagsabgeordnete der Linken, die am Rande der Demonstration festgenommen und über zwei Stunden lang festgehalten wurde, erhob gestern bei einem Pressegespräch in Münster schwere Vorwürfe gegen die Polizei. Sie kündigte eine Dienstaufsichtsbeschwerde und eine Klage an.                                          Noch einmal Hartmut Rulle, GdP  Münster: „ Ich warne im Gegenzug speziell die Politik davor, „ein falsches Bild vom Polizeieinsatz“ zu vermitteln. Die Kritik „hilft nur den Anhängern der gewaltbereiten Szene, die sich in der öffentlichen Wahrnehmung geradezu bestätigt fühlen.“

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