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Haben Politiker ein Interesse an Vorurteilen gegenüber Beamten ?

Sommerloch-Gequatsche : Der Vergleich mit Äpfel und Birnen !

Beamtenpensionen - das Lieblingsthema zur "Saure Gurken Zeit"

Rgierungsbezirk Münster / Stuttgart.

Die Sommerpause ist vorbei - der Bundestagswahlkampf schleppt sich hin. Aber denken wir nochmal zurück. Beamtengehälter stagnieren , Personal wird nicht verstärkt. Nun gut : Tempolimit auf BAB , Nichtraucherschutz, Vegetariertag und Datenschutz auch für Straftäter sind alljährliche Lückenfüller. Auch ein Dauerbrenner sind die "Privilegien" der Beamten. Man muß einfach damit leben, dass jeder dazu seine Meinung sagen darf - auch wen er keine Ahnung hat.Einer der sich auskennt ist der Landesvorsitzende der GdP im Musterländle Baden-Württemberg Werner Fischer . Hier sein Kommentar :

Landesseniorenvorsitzender Baden-Württemberg Werner Fischer zur Sommerlochdiskussion über die Beamtenpensionen :

„Jedes Jahr -manchmal im Sommerloch- kocht das Thema Beamte und Beamtenpensionen

erneut hoch. Dieses Jahr auch durch die sehr populistische und wenig differenzierte Kritik

unseres grünen Landesvaters Kretschmann (Grüne).

Wann begreifen es viele wichtige Menschen – einschließlich mancher Berichterstatter in den

Medien und auch Leserbriefschreiber- endlich: Die Altersversorgung von Beamten und von

Rentnern sind zwei völlig getrennte Berechnungs- und Bezahlungsverfahren (was übrigens

das Bundesverfassungsgericht schon mehrfach „zementiert“ hat). Beamte bekommen seit

dem Neuaufbau der Bundesrepublik nach dem Krieg vom ersten Tag ihrer Anstellung im

Öffentlichen Dienst die Beträge für ihre Altersversorgung (bei Rentnern: gesetzliche Rente

plus betriebliche Zusatzrente) nicht ausbezahlt; sie werden einbehalten und sollten eigentlich

von den Regierungen zurückgelegt werden, um daraus die Altersversorgung (Pension) zu

bezahlen.

(Hört, hört: die Beamten zahlen mit diesem verordneten Abzug ebenfalls in eine

Altersversorgung!) Leider ist über viele Jahrzehnte diese Rücklage eben nicht gemacht

worden – man hat das Geld einfach ausgegeben. Erst vor wenigen Jahren hat man ernsthaft

mit der Rücklage begonnen! Und für dieses Versäumnis „bestrafen“ die Politiker und

Regierenden seit Jahren diejenigen, die dafür nichts, aber auch gar nichts können.

Und dass die Pensionen der Beamten höher liegen als der Rentendurchschnitt hat eben auch was mit der Qualifikation der beamteten Staatsdiener zu tun: Privat beschäftigte Arbeitnehmer haben teilweise keinen beruflichen Abschluss und nur verhältnismäßig Wenige einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Dass viele Menschen in unserem Lande nicht angemessen bezahlt werden (Stichwort: Niedriglohn) und damit wenig in die Altersversorgung einzahlen können ist doch wohl zunehmend mehr im „Geschäftsmodell Ausbeutung“ mancher Arbeitgeber in der Privatwirtschaft

zu sehen. Außerdem werden stets nur die gesetzlichen Renten der Beamtenversorgung gegenüber gestellt – die betriebliche Zusatzversorgung der Rentner bleibt unberücksichtigt. Man sollte also immer Äpfel mit Äpfel und Birnen mit Birnen vergleichen.

Und bei diesem Vergleich möchte ich nicht mal die Polizeibeamtinnen und -beamten, die hoffentlich anerkanntermaßen einen schweren, wenn auch interessanten Beruf ausüben, mit anderen vergleichen.

Die Landesregierung (übrigens bereits die grün-rote, Herr Kretschmann) hatte Ende 2011 auf eine entsprechende Landtagsanfrage umfangreich geantwortet und festgestellt: „dass ein gesetzgeberischer Handlungsbedarf beim Vergleich Rente – Pension derzeit nicht besteht“ und zum Vergleich angeführt: Ein Meister/Ausbilder/Rentner mit gesetzlicher Rente + Betriebsrente komme auf 2.359,19 Euro (brutto) und 2.011,30 Euro (netto). „Apfel mit Apfel“ verglichen komme ein Eichbeamter/Pensionär (A9+Z) auf 2.300,04 Euro (brutto) und 1.830,62 Euro (netto). Beim

weiteren Vergleich „Apfel mit Apfel“ wird aufgeführt ein Bauingenieur (FH)/Rentner (Gesetzliche Rente + Betriebsrente) habe 3.002,48 Euro (brutto) und 2.422,76 Euro (netto); ein beamteter Bauingenieur (FH)/Pensionär (A 13) bekomme 3.196,98 Euro (brutto) und 2.440,25 Euro (netto).

Und übrigens: Deutschland hat nur etwa 14 Prozent der Gesamtzahl der Arbeitnehmer als Staatsbedienstete (Schweden rund 34, Großbritannien 20 und selbst die USA haben 16 Prozent).

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