Zum Inhalt wechseln

Polizeiliche Kriminalstatistik 2018

.

Hier finden Sie die Pressemitteilung der GdP Bonn

GdP Bonn zur PKS 2018

 

Wir stimmen der Einschätzung unserer Polizeipräsidentin ausdrücklich zu! „Bonn erneut sicherer geworden“ Ein Rückgang der Straftatenzahl um 3.686 auf nunmehr 37.153 ist im langjährigen Vergleich herausragend positiv. Insbesondere ist der öffentliche Raum durch den Rückgang von Raubdelikten, gefährlicher und schwerer Körperverletzung, Diebstahl aus/an/von Kfz, Taschendiebstahl und Sachbeschädigungen sicherer geworden.

Im langjährigen Vergleich ist die Aufklärungsleistung der Bonner Polizei mit 49 % sehr gut. Daher ist das Lob der Polizeipräsidentin an die Beschäftigten des PP Bonn berechtigt.

 

Aber nicht nur die erfolgreiche Arbeit der Ermittler ist Grund für die gute Bilanz des Jahres 2018. Dank bescheidener Personalzuwächse ist die Bonner Polizei präsenter auf Straßen, Wegen und Plätzen. Hier machen sich insbesondere die zusätzlichen Tarifstellen bemerkbar, wo neue Regierungsbeschäftigte die operative Polizeiarbeit unterstützen. Die konsequenten Grenzkontrollen tragen sicher auch dazu bei, dass Deutschland, NRW und Bonn für potenzielle Straftäter weniger interessant geworden sind. Und nicht zuletzt die Präventionsarbeit der Bonner Polizei leistet einen entscheidenden Beitrag, Kriminalität vorzubeugen.

 

Die GdP Bonn hat immer den Standpunkt vertreten, dass personell gut ausgestattete Ermittlungskommissariate sowie die polizeiliche Präsenz im Öffentlichen Raum die Schlüsselfaktoren zur Gewährleistung der Inneren Sicherheit sind. Daher bekräftigen wir unsere Erwartungen an die Landesregierung NRW, an den gesteigerten Einstellungszahlen für die Polizei NRW festzuhalten. Der eingeschlagene Weg der Landesregierung NRW ist richtig und trägt Früchte.

 

 

 

 

 

Die Zahl der Wohnungseinbrüche (2018: 1.371) ist erneut rückläufig - Minus 30 gegenüber 2017. Zu Recht reklamiert die Behördenleiterin den Anspruch der Polizei, die Anzahl der Wohnungseinbrüche in der Region weiter zu senken wollen. 1371 Wohnungseinbrüche sind immer noch viel zu viele. Die Aufklärungsquote stieg von 9,9% im Jahr 2017 auf 27,1% im Jahre 2018 – ebenfalls eine ausgesprochen gute Bilanz der Kripo.

 

U.a. wegen ihrer guten und sicher sinnvollen Drogenhilfeeinrichtungen ist Bonn nach wie vor ein Magnet für Drogenkriminalität. Die Schattenseite dieser zum nennenswerten Teil importierten Situation ist nach unserer Einschätzung eine hohe Beschaffungskriminalität zur Finanzierung der Drogensucht.

 

Für die Bonner Polizei stellt die Überwachung einer nennenswerten Anzahl von Gefährdern aus dem salafistisch/islamistischen Umfeld nach wie vor eine Herausforderung dar, die in bedeutendem Umfang Beamte bindet. Hier wünschen wir uns weiterhin Unterstützung.

 

Nach wie vor kritisch im Blick hat die GdP die Vielzahl von Übergriffen auf einschreitende Polizeibeamte. Gewalt und Respektlosigkeit gegen Polizisten sind längst ein Dauerproblem. Eine ansatzweise konsequentere Sanktionierung durch die Gerichte hat bislang noch nicht zu einer spürbaren Verhaltensänderung geführt.

 

Für die Zukunft sind wir fest davon überzeugt, dass auch die neuen Instrumente nach dem Polizeigesetz NRW eine positive Wirkung auf delinquentes Verhalten haben werden.

 

Ausdrückliches Lob zollt die GdP Bonn den Kolleginnen und Kollegen der Bonner Polizei, die trotz oft  schwieriger Rahmenbedingungen rund-um-die-Uhr an vielen Stellen eine ausgesprochen engagierte Arbeit leisten.

 

Für Rückfragen erreichen Sie uns unter: 01525-42 93 543

 

 

 

 

Udo Schott

Vorsitzender

This link is for the Robots and should not be seen. This link is for the Robots and should not be seen. This link is for the Robots and should not be seen. This link is for the Robots and should not be seen. This link is for the Robots and should not be seen.
Unsere Wirtschaftsunternehmen