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Das Adhäsionsverfahren

In dieser Woche wurde auf der Seite des Polizeipräsidiums Dortmund im Intranet das 2 in 1 Verfahren „Schadenersatz im Strafprozess“ eingestellt. Das hier beschriebene Adhäsionsverfahren wird von der Kreisgruppe Dortmund ausdrücklich unterstützt. Lediglich bei schwereren Verletzungen oder bei möglichen Folgeschäden würden wir zum Zivilverfahren raten.
Leider ist das Adhäsionsverfahren in den vergangenen Jahren in Misskredit geraten, weil unter bestimmten Voraussetzungen der Kläger, also in unserem Fall ein bei einem Einsatz verletzter Kollege, auf den Gerichtskosten „sitzengeblieben“ ist. Oder aber das Gericht hat in der Hauptverhandlung den Adhäsionsantrag abgelehnt und/oder den Kläger dahingehend beraten den Antrag zurückzunehmen. Folgerichtig gingen die Kollegen/innen davon aus, dass sie nun entweder zahlungspflichtig sind oder ihr Anspruch verwirkt ist.
Beides trifft für GdP Mitglieder aber definitiv nicht zu. Zum einen würde die GdP die Gerichtskosten übernehmen, zum anderen ist das spätere Einklagen im Rahmen einer Zivilklage über den Rechtschutz der GdP gleichwohl möglich.


Im Grunde bietet das Adhäsionsverfahren für euch/uns als Kläger nur Vorteile. Man erspart sich das lange Warten auf ein Zivilverfahren nach einem abgeschlossenen Strafverfahren. Das zum Teil mehrfache Aufsuchen eines Rechtsanwaltes entfällt. Außerdem gelangt man auch sehr viel schneller an sein Schmerzensgeld/Schadenersatz.
Wir haben hier bereits vorgefertigte Anträge auf Adhäsion bereit liegen. Solltet ihr euch entscheiden diesen Weg zu gehen, ruft kurz durch. Entweder ihr kommt zu uns und wir bereiten das Verfahren gemeinsam vor oder ihr ruft uns an, dann kommen wir auch in eure Dienststelle, um das Verfahren zu beantragen.
Volker Tolges
0231/132-1043

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