Zum Inhalt wechseln

Aktive Mittagspause am 13. Februar 2019

Starke Beteiligung an der Aktiven Mittagspause vor dem Polizeipräsidium Essen

In ganz NRW haben heute zahlreiche Polizistinnen und Polizisten, Tarifbeschäftigte und

Verwaltungsbeamte der Polizei ihre Mittagspause demonstrativ vor der Tür ihrer Dienststelle

verbracht, um gegen die Blockadehaltung der Länder bei den Tarifverhandlungen für den

öffentlichen Dienst zu protestieren. Alleine vor dem Essener Polizeipräsidium gingen heute

mehr als 250 Beschäftige kurzfristig auf die Straße. Unterstützung erhielten die

Polizeibeschäftigten von

Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich der Justiz, die sich an der Versammlung beteiligten.

Mit der Aktiven Mittagspause will die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ihrer Forderung Nachdruck

verleihen, dass die Beschäftigten des Landes endlich genauso bezahlt werden, wie die

Beschäftigten beim Bund und den Kommunen. „Wer in Essen bei der Polizei arbeitet bekommt

zum Teil 300 Euro im Monat weniger als ein Beschäftigter, der genau die gleiche Tätigkeit bei

der Bundespolizei ausübt. Dafür gibt es überhaupt keinen Grund! Gleiche Arbeit muss gleich

bezahlt werden!“, fordert der Essener GdP-Vorsitzende Heiko Müller.


Zusammen mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di (hier sind die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter organisiert), der Bildungsgewerkschaft GEW und dem Beamtenbund fordert die GdP,

dass zudem die in den vergangenen Jahren entstande Lücke zwischen dem Einkommen im

öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft geschlossen wird. „Wenn der öffentliche Dienst

eine Zukunft haben soll, brauchen wir wettbewerbsfähige Einkommen. Sonst werden wir bald

keine Fachleute mehr finden, die bei der Polizei arbeiten wollen“, warnte Müller. Um das zu

verhindern, fordern die Gewerkschaften für die Beschäftigten der Länder 6 Prozent mehr Geld,

mindestens aber 200 Euro für jeden. Zudem müssen die Entgelttabellen strukturell an die

Bezahlung beim Bund und den Kommunen angepasst werden.


Die Beschäftigten bei der Polizei wollen ihre Protestaktionen bis zur nächsten Verhandlungs-

runde am 28. Februar fortsetzen.

This link is for the Robots and should not be seen. This link is for the Robots and should not be seen. This link is for the Robots and should not be seen. This link is for the Robots and should not be seen. This link is for the Robots and should not be seen.
Unsere Wirtschaftsunternehmen