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GdP-Vorstand im Dialog mit der SPD

Respekt vor Polizei nimmt weiter ab

Anfang der Woche trafen wir uns mit zwei Bundestagsabgeordneten der SPD zum Thema „Gewalt gegen Polizeibeamte“. Die Veröffentlichung des Artikels hat für reichlich Irritationen innerhalb des Vorstandes, der Polizeiführung auch bei den Betroffenen selbst gesorgt. Benjamin Schmidt ist übrigens weiterhin unser Schriftführer und kein Geschäftsführer. Der Mittelbau bei der Polizei fehlt nicht ganz, sondern die Altersverteilung ist einfach derzeit verschoben, so dass wir sehr viele junge Kolleginnen und Kollegen auf der einen Seite und dem gegenüber sehr viele ältere auf der anderen haben. Insbesondere im Bereich der Kripo ist dies deutlich zu spüren, u.a. aufgrund des Alterserlasses. Schichtarbeit ist eine Belastung für den Körper, das steht außer Frage! Immer mehr Kollegen, die diesen Dienst über Jahre geleistet haben, werden mit zunehmenden Alter prozentual gesehen häufiger krank als andere. Wir stehen der europäischen Verordnung nicht grundsätzlich kritisch gegenüber. Sollten sich dadurch Verbesserungen für den Wach- und Wechseldienst ergeben, begrüßen wir diese ausdrücklich. Wir sehen jedoch die Gefahr, dass wir ein geeignetes Modell mit dem Personalansatz nicht stemmen können. Hier der veröffentlichte Artikel der SPD…..

 „Sicherheit hat ihren Preis“ bezieht sich nicht nur auf die Tarifverhandlungen, waren sich (von links) Personalrat Stefan Mersdorf, GdP-Kreisvorsitzende Tanja Wallenfels, die beiden Bundestagsabgeordneten René Röspel und Ralf Kapschack sowie GdP-Geschäftsführer Benjamin Schmidt beim Gespräch im Schwelmer Kreishaus einig.

Die Personalsituation bei der Polizei, aber auch der geringer werdende Respekt und die zunehmende Gewalt gegen die uniformierten Beamten standen im Mittelpunkt eines Gesprächs, zu dem sich die beiden heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten René Röspel (Südkreis) und Ralf Kapschack (Nordkreis) mit Vertretern der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im Schwelmer Kreishaus trafen. „Wir stehen vor einer großen Pensionierungswelle", sagte die GdP-Kreisvorsitzende Tanja Wallenfels, „damit geht ein Erfahrungsschatz verloren, vor allem bei der Kripo." 

Dies sei vor allem Folge der vor Jahrzehnten begonnen Personalkürzungen, machte Personalrat Stefan Mersdorf deutlich: „Wir haben nur noch junge und alte Polizisten, das mittlere Alter fehlt ganz." Röspel sah dies als Folge des „schlanken Staates". Sicherheit habe ihren Preis, ergänzte Kapschack. GdP-Geschäftsführer Benjamin Schmidt machte darauf aufmerksam, dass die vielen Wechselschichten der Polizisten auf Dauer krank machen. Das werde noch schlimmer, wenn die europäische Arbeitszeitverordnung nun auch bei der EN-Polizei durchgesetzt würde, weil noch weniger Zeit zur Regeneration bleib: „Das geht an die Substanz". Wenn nicht mindestens fünf Prozent mehr Personal eingestellt werde, müsse die Arbeit in einigen Bereichen reduziert werden, befürchtet Wallenfels.

Die zunehmende Respektlosigkeit vor allem bei jungen Menschen sei „der reine Wahnsinn", sagte die GdP-Vorsitzende. Röspel und Kapschack stellten den Gesetzentwurf von Justizminister Maas vor, der künftig auch den tätlichen Angriff auf Polizisten und Rettungskräfte unter Strafe stellen will.

Die Ursachen „liegen woanders", waren sich Polizisten und Politiker einig, die Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungssanitäter, aber auch Lehrer seien die Leidtragenden.

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