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Statement der GdP EN zum Kleinen Waffenschein

Die Presse und auch unser Lokalradiosender haben das Thema aufgegriffen und ausführlich darüber berichtet

Als Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei im Ennepe-Ruhr-Kreis stellen sich mir die Nackenhaare hoch, wenn ich die aktuellen Zahlen der Anträge für den Keinen Waffenschein alleine nur in diesem Jahr sehe. Allein in diesem Jahr mit Stand Mitte Februar haben bereits rund 380 Menschen den Schein beantragt. In den letzten Jahren waren es durchschnittlich 50.

Rechtlich habe ich große Bedenken, da sich die Menschen oft nicht mit dem Straftatbestand der Notwehr auseinandersetzen und glauben das eine solche Waffe ein Allheilmittel ist.
Weche Gefahr eine solche Waffe aber auch mit sich bringt, darüber machen sich die meisten offenbar gar keine Gedanken oder wollen es nicht wahr haben.


Auch die Verfahrensweise der Beantragung ist in meinen Augen zu einfach. Es ist ein einfacher Verwaltungsakt. Jeder Bürger, der 18 Jahre alt und noch nicht straffällig geworden ist, kann einen solchen Schein beantragen.
Die einzige Auflage ist das persönliche Abholen nach der Erteilung. In einigen wenigen Fällen wurde ein Schein einbehalten, da der Antragsteller nicht geeignet schien. Aber ansonsten stehen jedem Tür und Tor offen.
Für einen Führerschein, ja selbst für einen Angelschein gibt es meines Erachtens strengere Auflagen als für den Kleinen Waffenschein.


Daher haben wir uns als GdP EN entschlossen ein Statement zu diesem sensiblen Thema abzugeben, das wir an die Presse versandt haben.

Die größte Gefahr besteht unserer Ansicht jedoch darin, 

dass die PTB-Waffen meist äußerlich baugleich mit „scharfen Schusswaffen“ und daher optisch nicht von ihnen zu unterscheiden sind.

Wie ähnlich sich diese Waffen sehen, zeigt das beigefügte Foto.

Im Falle einer Kontrolle kann die Polizei häufig nicht sofort erkennen, um was für eine Art von Waffe es sich handelt. Daher gehen wir im Ernstfall von einer scharfen Schusswaffe aus.

Welche Gefahr das für den Besitzer mit sich bringt, haben wir erst letzte Woche in Hattingen gesehen. Ein Mann führte 2 Waffen mit, die er auf die Beamten richtete. Er wurde mit einem gezielten Schuss ins Bein angriffsunfähig geschossen. Letztlich stellte sich heraus, dass es sich bei den Waffen um eine Schreckschusswaffe und eine Attrappe handelte.

Wallenfels gibt zum Abschluss noch folgenden Hinweis.

Jeder Waffenträger sollte im Falle einer Polizeikontrolle auf die Waffe und deren Aufenthaltsort gezielt hinweisen und stets die notwendigen Papiere mit sich führen.

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