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EUROPA als Zukunft für die Jugend

DGB Neujahrsempfang 2019 in Gladbeck

Solidarische Hilfen für den Strukturwandel beim Kohleausstieg

Gladbeck.

Am 4.Januar fand traditionsgemäß der DGB Neujahrempfang Region Emscher-Lippe in der Stadthalle Gladbeck statt. Hier waren zahlreiche Mitglieder, Bundes- und Landespolitiker, Bürgermeister sowie Betriebs- und Personalräte gekommen. Der DGB Bezirk Emscher-Lippe besteht aus den Organsiationsbereichen Bottrop, Gelsenkirchen und Recklinghausen und natürlich war die Gewerkschaft der Polizei aus GE auch vertreten.

CDU-Staatssekretär Oliver Wittke war Hauptredner und hatte passend zu den diesjährigen Wahlen  „Europa“ zum Schwerpunktthema.

Foto: Gdp Ge,ob.Wittke und Rosendahl, darunter GdP GE

 „Ich wünsche mir, dass 2019 ein Jahr des Einmischens und des Mitmischens wird“, sagte Oliver Wittke (CDU),Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Schließlich gehe es in diesem Jahr der Europawahl um „verdammt viel.“ Nämlich unter anderem um die Frage, ob Deutschland ein Land der Toleranz und des Zusammenhalts bleibe.“

Ein weiteres Thema des DGB-Neujahrsempfangs, war zudem die Energiewende und ihre Umsetzung. „Die Strukturpolitik ist das bestimmende Thema unserer Region. Kohle und Stahl waren die Grundlage unserer Gesellschaft“, sagte DGB-Regionsgeschäftsführer Mark Rosendahl bei seiner Begrüßung. Die Ende Dezember im Ruhrgebiet zu Ende gegangene Bergbau-Ära habe nicht nur Ewigkeitslasten, sondern auch Ewigkeitswerte hinterlassen, so Gladbecks Bürgermeister Ulrich Roland. „Dazu zählen auch null Toleranz gegen Hass und Gewalt“, sagte er und bekam dafür viel Applaus.

Bottrops DGB-Vorsitzende Suzann Dräther hob hervor, dass mit dem Bergbau-Aus

viele gut bezahlte Jobs im Ruhrgebiet verloren gegangen seien. Es sei eine zentrale Herausforderung, in der Region, die bislang von Braun- und Steinkohle geprägt war, neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen, betonte auch Wittke.

Erst müsse über neue Arbeitsplätze und den Strukturwandel gesprochen werden, bevor es Ausstiegsszenarien gebe. „Wir müssen uns auch Gedanken darüber machen, was mit den freizuziehenden Flächen passiert.“ Wittke forderte dazu auf, weiterhin auf Indus­trie und Gewerbe zu setzen, um Wohlstand in der Region zu sichern.

Zum Thema „Kohleaustieg“ forderten die Gewerkschafter auch die Solidarität des gesamten Landes ein, damit Umstrukturierungsmaßnahmen finanziert werden können.

Besonders aktiv auch die DGB Jugend, die die Bühne stürmten und sich für ein vereintes, demokratisches Europa der Jugend aussprachen. So war auch der Brexit ein weiteres Thema nach der Veranstaltung bei einem Umtrunk an den Stehtischen.

Fotos GdP GE, DGB Jugend (auch Titelbild)

 

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