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Öffentliche Arbeitgeber (Landesregierungen) bewegen sich nicht

GdP Gelsenkirchen bei der DEMO in Düsseldorf 2019

Lohnforderungen der Beschäftigten bleiben unverändert

Düsseldorf /Gelsenkirchen.

Am Dienstag, dem 26.Februar, sind in Düsseldorf mehr als 10 000 Landesbedienstete, von Polizei und Gerichten, Schulen und Hochschulen, Kliniken und Finanzämtern für eine faire Bezahlung auf die Straße gegangen, darunter auch Beschäftigte der POLIZEI GELSENKIRCHEN Zum Warnstreik aufgerufen hatten die DGB-Gewerkschaften ver.di, GEW und natürlich die GEWERKSCHAFT DER POLIZEI. Zusammen fordern sie in der laufenden Tarifrunde im öffentlichen Dienst sechs Prozent mehr Lohn, mindestens 200 Euro im Monat. Die zweite Verhandlungsrunde zwischen den Gewerkschaften und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) endete Anfang Februar ergebnislos.

Zur Tarifdemo vor dem DGB-Haus und der anschließenden Kundgebung auf der Landtagswiese, konnte allein die GdP 1 500 Kolleginnen und Kollegen mobilisieren. Besonders stark waren die Bezirksverbände Arnsberg, Köln und Münster mit jeweils über 300 Kollegen vertreten. Und auch die Gelsenkirchener stellten eine starke Abordnung .


Damit wurde ein nicht zu übersehendes Signal in Richtung der Arbeitgeber gesendet: Sollte die TdL (Arbeitgeber: hier sitzen alle Landesregierungen mit SPD, Grüne, Linke, CDU und FDP) auch in der dritten Verhandlungsrunde kein Angebot auf den Tisch legen, müssen die Verantwortlichen in den Bundesländern mit massivem Widerstand des gesamten öffentlichen Dienstes rechnen.

Dazu Tarifsprecherin Kerstin Kowalewski (GdP Gelsenkirchen):“ „Wer als Tarifbeschäftigter in NRW bei der Polizei arbeitet, bekommt bis zu dreihundert Euro weniger, als wenn er die gleiche Arbeit bei der Bundespolizei oder bei einer Kommune machen würde. Gegenüber privaten Unternehmen ist der Unterschied sogar noch größer!“


Und weiter der Vorsitzende der GdP GE Jörg Klink .“ „Schon jetzt finden wir in NRW für viele Aufgaben nicht genügend gut qualifizierte Bewerber. Auch bei der Polizei nicht. Wenn sich die Bezahlung nicht ändert, müssen sich Bürger in NRW bald auf Leistungseinschränkungen einstellen.“

Die Tarifverhandlungen werden am Donnerstag in Potsdam fortgesetzt. Der GdP-Landesbezirk NRW wird von Michael Mertens, der Tarifvertreterin Jutta Jakobs sowie von Alexandra Engler, Vorsitzende der Tarifkommission, vertreten.



 

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