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Jahrestreffen der GdP-Vertrauensleute

Im Rahmen eines Bildungsseminars fand am 8. Dezember 2017 das jüngste Treffen der Vertrauensleute der GdP-Kreisgruppe Köln statt. Dabei wurden zahlreiche tagesaktuelle Themen aufgegriffen, darunter auch die künftige Ausgestaltung des Schichtdienstes sowie die hohe Arbeitsbelastung.
Bernard Lammerding, der im Kreisgruppenvorstand die Zusammenarbeit der Vertrauensleute koordiniert, lobte die konstruktive und zielführende Zusammenarbeit im verstrichenen Jahr. Unter anderem hätten sich die regelmäßigen Stammtische der Vertrauensleute etabliert. Die Vertrauensleute würden nicht nur gewerkschaftliche Themen in die Breite streuen, sondern auch den Austausch der Kolleginnen und Kollegen untereinander sicherstellen. So habe die GdP die Möglichkeit, auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren, unter anderem durch die Einbringung in den Personalrat, so Lammerding.

Dies bestärkte auch Seminarleiter Andreas Pein, der Vorsitzende der GdP-Kreisgruppe Köln: „Für uns ist es wichtig zu wissen, was unsere Mitglieder bewegt.“ Dazu zähle gegenwärtig die Frage der künftigen Schichtdienstgestaltung vor dem Hintergrund geplanter Änderungen der Verordnung über die Arbeitszeit der Polizei sowie der Dienstvereinbarung zum Dezentralen Schichtdienstmanagement. „Unsere Fachgruppe Einsatz um Christian Weykamp greift dieses Thema auf und wird voraussichtlich im Mai kommenden Jahres zu einer Informationsveranstaltung einladen“, so Pein.

Polizeipräsident Uwe Jacob, der selbst bekennendes GdP-Mitglied ist, hatte eigens ein Zeitfenster zur Beantwortung von Fragen aus dem Plenum freigeschaufelt. Und davon gab es reichlich, wie etwa zur Aufrechterhaltung personalintensiver Präsenzkonzepte. „Die haben bei mir oberste Priorität. Die positiven Statistiken und die Rückmeldungen aus der Bevölkerung bestärken mich darin, “, so Jacob. Als Beispiel nannte er die Schutzmaßnahmen rund um den Dom: „Den Hamburger Michel kennen die Hamburger, den Kölner Dom kennt die ganze Welt“. Für ihn sei es nicht zu verantworten, dass vermutlich eindrucksvollste Bauwerk des Christentums ungeschützt zu lassen.

Auf die Kritik aus den Reihen der Vertrauensleute, dass nach den Kraftanstrengungen seit der Silvesternacht 2015 eine Entlastung des Personals erforderlich sei, räumte der Polizeipräsident ein, dass das geleistete Engagement im Einzelfall auch einmal wehtue. Wichtig sei unter anderem, die Aufgabenwahrnehmung auf den Prüfstand zu stellen und die Polizei von solchen Aufgaben zu entlasten, mit denen originär andere Behörden betraut seien.

Zum Einsatz der nach der Landtagswahl in Aussicht gestellten Regierungsbeschäftigten zur Stärkung operativer Aufgaben sagte Jacob, dass man genau prüfen müsse, welche Tätigkeiten man Mitarbeiter übernehmen können. Aus seiner Sicht mache es keinen Sinn, Kollegen, die sich über Jahre hinweg Kompetenzen erarbeitet hätten, unüberlegt in den operativen Dienst zu versetzen.

Im weiteren Seminarverlauf erörterten die Vertrauensleute weitere Themenfelder, wie etwa zum A12er-Stellenpool sowie der Anrechnung von Dienstsportstundenanteilen. Abgerundet wurde das Treffen der Vertrauensleute durch einen gemeinsamen Besuch des Kölner Weihnachtsmarkts.

 

PP Jacob diskutiert mit den Vertrauensleuten der GdP Köln

Über 40 Vertrauensleute der GdP Köln informierten sich über die aktuelle gewerkschaftspolitische Lage.

Vorsitzender Andreas Pein gab einen Ausblick für 2018.

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