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"Aktive Mittagspause" im Rahmen der Tarifverhandlungen 2019

Keinen Zentimeter weichen!

Kreisgebiet Unna.

In ganz NRW haben in der Zeit vom 12.02.-14.02.19 zahlreiche Polizistinnen und Polizisten, Tarifbeschäftigte und Verwaltungsbeamte der Polizei ihre Mittagspause demonstrativ vor der Tür ihrer Dienststelle verbracht, um gegen die Blockadehaltung der Länder bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst zu protestieren. Alleine in der KPB Unna gingen mehr als 150 Beschäftige kurzfristig auf die Straße. Bei bestem Grillwetter mit fünf „Aktiven Mittagspausen“ an den Standorten Werne, Bergkamen, Kamen, Unna und Schwerte haben wir mit unseren Kolleginnen und Kollegen über die Forderungen der laufenden Tarifrunde und viele weitere interessante Themen diskutieren können. Damit möchten wir im Vorfeld der dritten Verhandlungsrunde, die am 28.02/01.03.2019 fortgesetzt wird, den Druck auf den Arbeitgeber erhöhen. Wir haben dabei mehr als 200 Bratwürstchen an unsere Kolleginnen und Kollegen verteilen können.

Eine weitere Aktion findet am 26.02.2019 mit einer großen Demo in Düsseldorf statt. 
Die Mobilisierung läuft bereits!

Wir setzen auf euch! Kommt mit uns mit!  „Keinen Zentimeter weichen!“

Mit der Aktiven Mittagspause will die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ihrer Forderung Nachdruck verleihen, dass die Beschäftigten des Landes endlich genauso bezahlt werden, wie die Beschäftigten beim Bund und den Kommunen. „Wer in der KPB Unna  arbeitet bekommt zum Teil 300 Euro im Monat weniger als ein Beschäftigter, der genau die gleiche Tätigkeit bei der Bundespolizei ausübt. Dafür gibt es überhaupt keinen Grund! Gleiche Arbeit muss gleich bezahlt werden!“, fordert die stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei Ute Horstmann.            
Zusammen mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, der Bildungsgewerkschaft GEW und dem Beamtenbund fordert die GdP, dass zudem die in den vergangenen Jahren entstandene Lücke zwischen dem Einkommen im öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft geschlossen wird. „Wenn der öffentliche Dienst eine Zukunft haben soll, brauchen wir wettbewerbsfähige Einkommen. Sonst werden wir bald keine Fachleute mehr finden, die bei der Polizei arbeiten wollen“. Um das zu verhindern, fordern die Gewerkschaften für die Beschäftigten der Länder 6 Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro für jeden. Zudem müssen die Entgelttabellen strukturell an die Bezahlung beim Bund und den Kommunen angepasst werden.

Die gewerkschaftlichen „Grillmeister“ haben ebenso wie die vielen Vorstandsmitglieder zum Erfolg dieser Aktion beigetragen.

Nicht zu vergessen seid ihr, die daran teilgenommen habt.

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