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Reicht ein Gewahrsamsstandort für unseren "Großkreis"?

Zentralgewahrsam, neue Entwicklung ?

Kreisgruppenvorstand erneut mit der Thematik befasst

WAF.

Erneut hat sich der Vorstand der GdP-Kreisgruppe Warendorf mit der Problematik der Gewahrsamsräume in der KPB Warendorf befasst. Erstaunt hatte der Vorstand aus Personalratskreisen zur Kenntnis nehmen können, dass der erlassgerechte Umbau / die Modernisierung der Zellenräume in Warendorf nun nicht, wie zunächst von Führungskräften der Behörde behauptet zwischen 50 und 60tausend Euro kosten soll, sondern nach einer Stellungnahme des BLB (Bau- und Liegenschaftsbetrieb) aus dem Jahr 2008 schon mit ca. 150tausend Euro veranschlagt war.Eine Summe, an die offensichtlich die Führung der Behörde selbst nicht wirklich geglaubt hat, sonst wären die anderen in Gesprächen dargestellten Zahlen ja nicht erklärbar gewesen.(Hinweis des Verfassers: Das beiliegende Photo dient nur als Eyecatcher! Heutige Zellentüren sehen "Gott-sei-Dank" anders aus!)

Die Gesamtproblematik wurde im Vorstand leidenschaftlich und ausführlich diskutiert. Einig war man sich schnell, dass ein einziger Standort mit Gewahrsamszellen für die KPB Warendorf absolut unzureichend ist. Schon für den Fall, dass in den Ahlener Zellen mal irgendwelche Probleme auftreten oder sie einfach voll belegt sind, braucht man nach Auffassung der Kollegen des GdP-Vorstandes mindestens eine "Rückfallebene" in der Behörde, also einen weiteren Standort mit Gewahrsamszellen. 

Grundsätzlich ist der GdP-Vorstand der Auffassung, dass an jeden Standort einer "Rund-um-die-Uhr" besetzten Polizeiwache auch ein Gewahrsam gehört. Das spart unnötige Fahrzeiten, die aus Eigensicherungsgünden für die Beamten, aber auch für die Delinquenten möglichst vermieden werden sollten. Deshalb sollten grundsätzlich an jedem Standort einer Polizeiwache auch Zellenräume vorgehalten werden. 

 

Das bedeutet, dass die normale regelmäßige Ingewahrsamnahme oder Festnahme dem Zentralgewahrsam nach Ahlen überstellt wird, da auch nur dort ständig mind. ein Beamter für den Gewahrsamsdienst eingeteilt ist. Es beinhaltet aber auch die Möglichkeit in besonderen Fällen Personen in den weiteren Standorten arrestieren zu können. Das kann notwendig sein, bei massiven Widerstandshandlungen, aber auch beim Festhalten von Personen für kürzere Zeiträume, einfach um Fahrzeiten zu sparen und keine unnötigen, langen Fahrzeiten zu produzieren.

Und auch mit der Frage der Sicherheit in Gewahrsamszellen hat sich der GdP-Vorstand befasst. Die Idee der Behördenleitung, im Gewahrsamsdienst speziell beschulte und sensibilisierte Mitarbeiter einzusetzen wurde grundsätzlich begrüßt. Ein ausschließlicher Gewahrsamsdienst durch diese Beamten wird aber nach Einschätzung des GdP-Vorstandes nicht gelingen, da die Behörde für diese Dienststelle nur 6 Beamte vorgesehen hat. Alle Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass es mit 6 Beamten nicht möglich sein wird eine ständige Präsenz zu gewährleisten. Also werden auch immer wieder "normale" Kolleginnen und Kollegen des Wachdienstes als Gewahrsamsbeamte eingesetzt werden müssen. Und auch diese Kollegen kann man mehr noch als heute sensibilisieren und auf Gefahren im Gewahrsamsdienst hinweisen.  Und Eines wurde besonders von den betroffenen Kollegen herausgestellt: Schon heute funktioniert der Gewahrsamsdienst gut und die Kollegen gehen damit sehr verantwortungsvoll um.

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