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Nachersatz zum 01.09.2018

... wie man knappes Personal verteilt

Wesel.

Wie in jedem Jahr ist es zum 01.09. immer äußerst spannend, wie die Behörde mit dem Nachersatz verfährt, wie die Lücken wieder geschlossen werden sollen. Mit dieser Frage muss sich auch jedes Mal der Personalrat auseinander setzen. Dabei haben es sich die GdP-Mitglieder gemeinsam mit den anderen Vertretern im Gremium nicht leicht gemacht.

Bei der Direktion K gab es für 2018  und gibt es für 2019 je 18 Pensionierungen. Auf das Polizeijahr vom jeweiligen 01.09. zum nächsten sind das immer noch 12 im Vergleich zu 5 bei der Direktion GE. Angesichts dessen, dass zum  01.09.2017 wegen der katastrophalen Personalsituation im Wachdienst niemand in die Direktion K umgesetzt werden konnte, war es klar, dass es dieses Mal für K Nachersatz geben musste. Trotzdem wird dieser nicht bis zum nächsten Jahr reichen, alle wegbrechenden Stellen zu ersetzen. Gleichwohl sei auch hier noch mal auf die neu geschaffenen Tarifbeschäftigtenstellen hingewiesen, die die fatale Lage der Direktion K weiter mildern sollen.

Auf der anderen Seite steht, dass die Wachbereiche eigentlich nicht weiter ins Minus gehen können. Aus diesen Gesichtspunkten entwickelte man in den betroffenen Direktionen die Personalverteilung. Eingerechnet den bereits vollzogenen unterjährigen Umsetzungen werden 20 Beamte/-innen ihren Dienst zum 01.09. in der Direktion K aufnehmen. Die Direktion GE blieb durch den Nachersatz in etwa auf dem gleichen Stand bzw. hatte ein marginales Minus zu verkraften. Dieses Minus erhöhte sich noch leicht, weil ein angekündigter Beamter/-in nicht in die KPB Wesel versetzt wurde. Durch das von den Direktionen gleichermaßen zu schulternde Projekt VIVA muss die Direktion GE jetzt ein Minus von ca. 4 Beamten kompensieren.

Die GdP-Mitglieder im Personalrat tragen diesen Kompromiss zähneknirschend mit, obwohl die für den Schichtdienst geforderte 15% Personalüberdeckung um eineinhalb Punkte verfehlt wird. Voraussetzung dafür war auch die klare Aussage aus den Direktionen, dass es keine erneuten unterjährigen Umsetzungen geben wird, welche beim letzten Mal sehr kritisch zu sehen waren. Ausschlaggebend war auch, dass sich der Direktionsleiter GE PD Tühl mit der Personalzuweisung für seine Direktion zufrieden zeigte. Er sieht die Direktion GE im Behördenvergleich noch gut aufgestellt und zeigte sich überzeugt, dass die Personalüberdeckung von 13,5 % vollkommen ausreicht, um auf alle Eventualitäten reagieren zu können.

 

Hauptproblem ist und bleibt jedoch die mangelhafte Personalzuweisung des Landes NRW. Von den erhöhten Einstellungszahlen kommt einfach zu wenig in der Behörde an. Ziel bleibt für die kommenden Jahre, dass es in der Direktion GE wieder eine bessere Personalausstattung geben muss, damit beispielsweise ein Schwerpunktdienst wieder möglich ist oder aber Wachbereiche mit hohem Arbeitsaufkommen zu entlasten.

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