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2. ordentliche Landesfrauenkonferenz

Gleichberechtigung ist ein Grundrecht

Neuer Landesfrauenvorstand für 4 Jahre gewählt

Schmelz.

Gleichberechtigung ist ein Grundrecht und nicht verhandelbar. Unter diesem Motto tagte am 30. November dieses Jahres die Frauengruppe der GdP Saarland in Schmelz. Neben der Neuwahl des Vorstandes wurden zwei wichtige Initiativanträge von der Konferenz einstimmig beschlossen.

Zum einen muss die Führungsstruktur der GdP weiblicher werden. Dies bedeutet, dass der im nächsten Jahr neu zu wählende GdP-Vorstand von der Spitze bis in den gesamten Vorstand paritätisch mit Frauen und Männer zu besetzen ist. Die Führungsspitze muss entweder eine Doppelspitze weiblich/männlich vorhalten, mindestens aber zwei Frauen in der Stellvertretung. Ebenso ist eine Sitzungskultur zu schaffen, welche die bessere Vereinbarkeit von gewerkschaftlichem Engagement und der Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen ermöglicht.

Die GdP-Frauengruppe will sich dafür einsetzen, dass die Dienstzeiten bei der Bereitschaftspolizei auf die Lebensarbeitszeit analog zu den Dienstzeiten im Wach- und Wechseldienst angerechnet werden. Wegen der Kurzfristigkeit von Einsatzlagen besteht oftmals die Unplanbarkeit des Dienstes. KollegInnen müssen somit unregelmäßig und zu sehr unterschiedlichen Zeiten Dienst verrichten. Als Folge gestaltet sich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sehr schwierig. Zusätzlich sind die Möglichkeiten der Teilhabe am sozialen Leben eingeschränkt.

Delegierte der 2. ordentl. Frauenkonferenz am 30. November 2017 in Schmelz, Fotos: Bruno Leinenbach

Neuer Landesfrauenvorstand hat viel vor; in der Mitte die neue Vorsitzende Beate Nieser (1. Reihe, 6. v. l.)

Wir, der neue Vorstand der GdP Frauengruppe, werden uns weiterhin engagiert einbringen. Es gibt noch viel zu tun.

Beate Nieser, Vorsitzende
sowie
Eva Blum-Klink und Julia Rost, stellv. Vorsitzende


Im weiteren Vorstand werden Vera Koch, Anneka Reinhold, Caroline Keller-Hoffmann, Birgitt Schick, Andrea Lorson, Carmen Vogel, Sabine Jost, Karin Strauf, Nadine Klär, Steffi Chateau, Julia Schweitzer, Aline Hollenbach, Eva Busch, Michaela Linz, Rebecca Meier, Andrea Höfler, Steffi Müller, Tanja Kollmann, Monika Voss und Jordana Becker ihre Ideen und ihr Engagement für die nächsten vier Jahre einbringen.

WER DIE BESTEN WILL, KANN AUF FRAUEN NICHT VERZICHTEN!

Foto auf der Startseite: Vera Koch (rechts) als ehemalige Frauenvorsitzende mit der neuen Vorsitzenden Beate Nieser (links) sowie Martina Filla, stellv. Bundesfrauenvorsitzende (Mitte)

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