08.01.2026
Homeoffice darf nicht an Mängeln an der IT scheitern!
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Hamburg stellt klar:
Wenn Homeoffice politisch gewollt und dienstlich beworben wird, dann muss es auch technisch funktionieren.
In den vergangenen Tagen mussten wir feststellen:
Der IT-Dienstleister Dataport ist derzeit nicht in der Lage, ausreichende Kapazitäten für die Vielzahl der Homeoffice- Zugriffe bereitzustellen.
Was passiert aktuell?
- VPN-Zugänge brechen ab
- Verbindungen sind extrem langsam oder nicht nutzbar
- Digitale Arbeit ist vielerorts nicht möglich
Die Ursache ist eindeutig: Der zentrale VPN-Tunnel ist überlastet. Dataport teilt selbst mit: Eine kurzfristige technische Lösung gibt es nicht. Beschäftigte sollen es „einfach weiter versuchen“.
Das ist inakzeptabel.
Die Folgen
Arbeitsausfälle, Frust bei den Beschäftigten, unnötige Rückkehr in gefährliche Wetterlagen, aber vor allem: die Blockade moderner Arbeitsformen.
So wird Homeoffice zur Farce!
Die GdP Hamburg fordert vom Senat:
- Sofortige Investitionen in leistungsfähige VPN- und Serverstrukturen
- belastbare Redundanzen für Krisen- und Wetterlagen. Wer Digitalisierung verspricht, muss auch liefern.
Klartext:
Man kann nicht Homeoffice bewerben und gleichzeitig Menschen aus Sicherheitsgründen von der Straße holen und dann eine IT bereitstellen, die zusammenbricht, sobald sie gebraucht wird.
Das ist kein individuelles Problem – das ist ein strukturelles Versagen.
Die GdP steht an der Seite der Kolleginnen und Kollegen – und macht Druck, bis die Infrastruktur hält.
