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© Michael Arning
Michael Arning

17.05.2026

Besoldung gehört nicht ins Referendum –
wir setzen auf Sachlichkeit und konstruktiven Austausch

Besoldung Innere Sicherheit

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Hamburg hält an ihrer Linie fest, die
Besoldungsfrage nicht mit dem Olympia‑Referendum zu verknüpfen. Für die GdP bleibt klar: Die verfassungsgemäße Bezahlung der Beamtinnen und Beamten ist ein eigenständiges, rechtlich gebundenes Thema, das einen verlässlichen und konstruktiven Austausch mit Politik und Verwaltung erfordert.

Lars Osburg, Landesvorsitzender der GdP Hamburg, betont: „In der Vergangenheit hat die Polizei Hamburg von Großereignissen profitiert. Ohne die EURO 2024 wären wir bei der Drohnenabwehr heute nicht so weit. Sollte Hamburg Olympia bekommen, wird die Stadt erneut in Sicherheit, Infrastruktur und Personal investieren müssen – und damit auch in die Polizei. Die jetzige Zuspitzung wird bei den Parteien der Mitte kopfschüttelnd zur Kenntnis genommen, während die politischen Ränder jubeln. Das sind Allianzen, die unserer Polizei Hamburg nicht gut tun.“

Die GdP distanziert sich bewusst von jeder Form der politischen Instrumentalisierung. Während Linke und AfD die aktuelle Zuspitzung anderer Akteure öffentlich begrüßen, setzt die GdP auf eine Linie, die in der Mitte der Gesellschaft verankert ist: sachlich, konstruktiv, lösungsorientiert.

Dialog statt Eskalation

Wir haben in der Vergangenheit durch konstruktive Gespräche viel erreicht. Drängende Themen wie der weitere Personalaufwuchs und insbesondere die Personalentwicklung liegen auf dem Tisch. Diese Themen lassen sich nur im verlässlichen Austausch lösen – nicht über symbolische Zuspitzungen. Die GdP wird diesen Weg weitergehen.“

Die Gewerkschaft macht deutlich, dass sie die Interessen der Kolleginnen und Kollegen langfristig und berechenbar vertritt. Für die Polizei Hamburg gehe es um nachhaltige Verbesserungen – von der Besoldung über die Ausstattung bis hin zur Personalentwicklung. Die GdP setzt dabei auf Dialog statt auf Eskalation.

© Marius Röer
Marius Röer
„In der Vergangenheit hat die Polizei Hamburg von Großereignissen profitiert. Ohne die EURO 2024 wären wir bei der Drohnenabwehr heute nicht so weit. Sollte Hamburg Olympia bekommen, wird die Stadt erneut in Sicherheit, Infrastruktur und Personal investieren müssen – und damit auch in die Polizei."
Lars Osburg, Landesvorsitzender GdP Hamburg