18.06.2026
Klare Worte. Klare Erwartungen. Klare Verantwortung.
Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher hat auf der IMK Frühjahrstagung ein deutliches Bekenntnis zur Polizei abgegeben. Er hat klar benannt, was die Lage erfordert: eine leistungsfähige Polizei, entschlossene Bekämpfung der organisierten Kriminalität und eine Sicherheitsarchitektur, die den realen Herausforderungen standhält.
Die GdP Hamburg begrüßt diese Aussagen und macht ebenso klar: An diesen Worten wird sich die Politik messen lassen.
Starke Polizei – jetzt handeln
Hamburgs Polizei arbeitet seit Jahren an der Belastungsgrenze. Wer eine starke Polizei fordert, muss sie auch stark machen:
- Mehr Personal und nachhaltige Nachwuchsgewinnung
- Moderne Technik und digitale Systeme, die funktionieren
- Ausstattung, die den realen Einsatzlagen entspricht
- Arbeitsbedingungen, die Kolleginnen und Kollegen im Dienst halten
Wertschätzung zeigt sich im Haushalt – nicht im Redetext.
Organisierte Kriminalität – volle Priorität
Hamburg ist ein zentraler europäischer Umschlagplatz für den internationalen Kokainhandel. Die Kartelle agieren global, vernetzt und hochprofessionell.
Die Polizei braucht dafür:
- Modernste Ermittlungs- und Analysewerkzeuge
- Konsequente Geldwäschebekämpfung
- Länderübergreifende Zusammenarbeit ohne Reibungsverluste
- Politische Prioritätensetzung, die der Lage entspricht
Die Kartelle schlafen nicht. Die Politik darf es auch nicht.
Prävention, Kontrolle, Konsequenz
Sicherheit entsteht durch ein Zusammenspiel aus Prävention, Kontrolle und konsequenter Strafverfolgung.
Wir erwarten:
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Stärkung der Präventionsarbeit
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Klare Linie gegen kriminelle Strukturen
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Null Toleranz bei Angriffen auf Einsatzkräfte
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Verlässliche politische Rückendeckung
Fazit der GdP Hamburg
Die Rede des Bürgermeisters war deutlich. Jetzt müssen die Entscheidungen genauso deutlich sein. Peter Tschentscher hat sich im Rahmen seiner Richtlinienkompetenz klar zur Inneren Sicherheit in Hamburg und im Bund positioniert.
Wir schauen nun gespannt auf die Ergebnisse der kommenden Senatsklausuren. Die Kolleginnen und Kollegen leisten täglich Herausragendes. Sie haben Anspruch auf Ergebnisse – nicht auf Ankündigungen.
