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© Michael Arning
Michael Arning

17.08.2026

GdP Hamburg im Gespräch mit der SPD-Spitze

Politik Innere Sicherheit

Die GdP Hamburg hat sich mit den SPD Landesvorsitzenden Melanie Leonhard und Nils Weiland über die aktuellen personalpolitischen Herausforderungen bei der Polizei Hamburg ausgetauscht.
Im Mittelpunkt standen die geplante 41-Stunden Woche, mehr als 900 unterwertige Stellenbesetzungen, das geplante FKEP LA II und die Situation unserer Tarifbeschäftigten.

41 Stunden: Hamburg kann von Bremen lernen 

Unsere Haltung ist klar: Wir lehnen die Arbeitszeiterhöhung ab. 
Besonders im Schichtdienst wäre eine zusätzliche Stunde eine weitere Belastung. Bremen zeigt, dass es anders geht: Dort bleiben Beschäftigte in den erfassten Schichtdienstformen trotz der allgemeinen Erhöhung bei 40 Wochenstunden. 
Unsere Forderung: Wenn Hamburg nach Bremen schaut, dann richtig. Schichtdienst bleibt Schichtdienst – in Bremen wie in Hamburg. 

Verantwortung muss sich auszahlen 

Mehr als 900 unterwertige Stellenbesetzungen dürfen kein Dauerzustand sein. Beförderung ist kein Geschenk. Wer dauerhaft höherwertige Verantwortung übernimmt, muss dafür auch entsprechend behandelt werden. 
Auch unsere Bedenken zum FKEP LA II haben wir deutlich gemacht: Personalentwicklung muss fair, rechtssicher und praxistauglich sein – und darf bestehende Stellenprobleme nicht zementieren. 

Klare Worte für die Beschäftigten der Polizei

Ohne Tarif läuft keine Polizei 

Unsere Tarifbeschäftigten sind unverzichtbar. Unbesetzte Tarifstellen belasten die gesamte Organisation und können am Ende auch Polizeipräsenz kosten. 
Unser Fazit aus dem Gespräch mit der SPD-Spitze

Hamburg steht zu seiner Polizei und erwartet zu Recht viel von ihr. Dann muss  Hamburg auch in die Menschen investieren, die diese Leistung jeden Tag erbringen. Der direkte und konstruktive Austausch ist wichtig. Wir bleiben im Gespräch – klar in der Sache und immer für unsere Kolleginnen und Kollegen.