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Pol HH Fußt | © Michael Arning
Michael Arning

26.10.2026

12 Stunden auf dem Platz - Aber
bei der Bezahlung im Abseits!

Innere Sicherheit Politik

Andere Mannschaften würden bei diesen Bedingungen längst protestieren. Unsere Kolleginnen und Kollegen halten trotzdem den Laden am Laufen.
Man stelle sich ein Fußballspiel vor: Die Mannschaft muss kurzfristig umstellen. Die Spieler bleiben länger auf dem Platz, damit zusätzliche Mannschaften antreten können. Das Management erwartet vollen Einsatz.
Und die Mannschaft liefert. Bei der Polizei Hamburg ist das kein Fußballmärchen. Das ist Realität.

Für Halloween wurden die Dienstgruppen an den Polizeikommissariaten mit nur einer Woche Vorlauf auf Zwölf-Stunden-Dienste umgestellt. So können zusätzliche Alarmhundertschaften gebildet werden. Die Grundlast  bleibt regulär besetzt.

Unsere Kolleginnen und Kollegen machen das möglich. Sie stellen private Planungen zurück, übernehmen Verantwortung und sorgen dafür, dass Hamburg sicher bleibt. 

Doch wie geht der Senat mit seiner Mannschaft um? 

Viele Kolleginnen und Kollegen übernehmen seit Jahren Aufgaben auf höher bewerteten Dienstposten, ohne entsprechend befördert zu werden. 

Sie tragen die Verantwortung, erfüllen die Anforderungen und bekommen  trotzdem nicht die Besoldung, die dem höher bewerteten Amt entspricht. 

WIR STEHEN HINTER DER MANNSCHAFT. NICHT NUR AM SPIELTAG.

Gleichzeitig erhöht der Senat die Wochenarbeitszeit auf 41 Stunden und  streicht den letzten AZV-Tag. 
Mehr Arbeitszeit. Mehr Belastung. Aber für viele weiterhin keine Beförderung. 
Lars Osburg, Landesvorsitzender der GdP Hamburg:  „Man stelle sich einen Fußballverein vor, der von seinen Spielern Woche für Woche Erstligaleistungen verlangt, sie aber dauerhaft wie  Zweitligaspieler bezahlt. Und wenn ein wichtiges  Spiel ansteht, müssen sie auch noch länger auf dem Platz bleiben. Da stellt sich schon die Frage, ob  dieser Verein seine Mannschaft fair behandelt und wie die Fans, in diesem Fall die Bürger, das finden?“ 
Unsere Forderung: Schluss mit den dauerhaften unterwertigen Besetzungen! 
Wer über Jahre die Aufgaben eines höher bewerteten Dienstpostens erfüllt, braucht endlich eine faire Beförderungsperspektive. Die Polizei Hamburg kann sich auf ihre Mannschaft verlassen. Jetzt ist der Senat am Zug!