09.03.2026
Auch in der zweiten Tarifrunde kein Angebot der Arbeitgeber
Schon vor der zweiten Verhandlungsrunde am 9. und 10. März 2026 drangen aus dem Innenministerium Informationen an die Öffentlichkeit:
Auch in dieser Runde wird es kein konkretes Angebot des Landes geben.
Die vergangenen Jahre waren für die Polizei sowie für viele andere Bereiche des öffentlichen Dienstes in Hessen äußerst belastend. Ständige Überstunden, fehlende Personalressourcen und eine zunehmende Gewalt gegen Polizeibeschäftigte haben das Arbeitsumfeld massiv erschwert. Diese Entwicklungen sind längst keine vorübergehenden Probleme mehr, sondern Ausdruck struktureller Defizite im öffentlichen Dienst.
Umso unverständlicher ist es, dass die Arbeitgeberseite weiterhin kein konkretes Angebot vorgelegt hat.
Dazu erklärt der Landesvorsitzende Jens Mohrherr zum Abschluss der zweiten Tarifrunde für den öffentlichen Dienst des Landes Hessen:
„Trotz erkennbarer Annäherungen liegt noch immer kein konkretes Angebot der Arbeitgeber vor. Das reicht nicht! Wir erwarten in der dritten Tarifrunde Ende März deutlich mehr auf dem Tisch. Dafür müssen wir den Druck gegenüber den Arbeitgebern aufrechterhalten. Diesen müssen wir auf der Straße deutlich machen - denn klar ist: Anders verstehen die Arbeitgeber es nicht.“
Die GdP ruft daher alle Mitglieder - Tarifbeschäftigte, Beamtinnen und Beamte, Rentnerinnen und Rentner sowie Versorgungsempfänger - auf, sich aktiv in die Tarifrunde einzubringen.
Durch Demonstrationen, Warnstreiks und - wenn nötig - auch Streiks muss jetzt ein deutliches Zeichen gesetzt werden.
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Weitere Informationen
Jens Mohrherr
Landesvorsitzender
Telefon 0151/29218934
