21.01.2026
GdP fordert die Anschaffung weiterer Taser
Düsseldorf. Die GdP fordert die Landesregierung nachdrücklich auf, zeitnah dafür sorgen, dass auch die noch verbliebenen 29 Kreispolizeibehörden mit Tasern ausgestattet werden. Die vom Innenministerium veranschlagten Kosten von 11,6 Millionen Euro (plus 1,3 Millionen Euro für Trainings) dürften kein Hindernis sein. „Angesichts eines Sachhaushaltes im Polizeietat von über 1,1 Milliarden Euro sollten sich Wege finden lassen, den landesweiten Rollout von Tasern zu organisieren“, erklärt GdP-Landesvorsitzender Patrick Schlüter.
Mit großem Unverständnis reagiert die Gewerkschaft auf Medienberichte, wonach es in den Reihen der Grünen immer noch Vorbehalte gegen die Anschaffung weiterer Taser gibt. Alle drei auf Drängen der Grünen eingeholten Gutachten zu dem Einsatzmittel liegen vor. Festgestellt wird, dass der Taser eine sinnvolle Ergänzung für die Polizei darstellt – aus Sicht der GdP eine komplett überraschungsfreie Erkenntnis.
„Durch die Gutachteritis ist viel Zeit verloren worden – mittlerweile schon mehr als dreieinhalb Jahre“, klagt GdP-Landesvorsitzender Schlüter. Er fordert: Die CDU dürfe sich auf keinerlei weiteres Zeitspiel ihres kleineren Regierungspartners einlassen. „Die Kolleginnen und Kollegen in 29 Kreispolizeibehörden warten schon viel zu lange auf dieses dringend benötigte Einsatzmittel“, mahnt Patrick Schlüter.
