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GdP NRW

04.02.2026

Gegen die Ignoranz der Arbeitgeber: 
GdP ruft zum Warnstreik auf!

Tarifrunde 2025/2026 Tarifrunde Tarifpolitik

Nach der ergebnislosen zweiten Verhandlungsrunde ist klar: Die Arbeitgeber bewegen sich keinen Schritt auf die Beschäftigten zu. Statt eines verhandlungsfähigen Angebots gab es erneut nur Ausflüchte. Die Forderungen seien zu teuer, die vorgeschlagene Laufzeit zu kurz – ein eigenes Angebot legten die Arbeitgeber nicht vor.

Mehr noch: In einzelnen Punkten drohen sogar Verschlechterungen für die Beschäftigten.

„So geht man nicht mit denjenigen um, die den Laden jeden Tag am Laufen halten“, erklärt Alexandra Engler, Tarifvertreterin der GdP. „Wenn Arbeitgeber ernsthaft glauben, man könne Reallohnverluste, faire Bezahlung und Wertschätzung einfach aussitzen, dann irren sie sich.“

Die Gewerkschaften fordern 7 Prozent mehr Entgelt, mindestens 300 Euro, 200 Euro mehr für Auszubildende, eine unbefristete Übernahme nach erfolgreicher Ausbildung, die Erhöhung der Zeitzuschläge um 20 Prozent sowie eine Laufzeit von 12 Monaten. Diese Forderungen sind notwendig, gerecht und finanzierbar – sie werden von den Arbeitgebern jedoch bislang vollständig ignoriert.

„Jetzt ist der Punkt erreicht, an dem wir den nötigen Druck aufbauen müssen, damit unsere Forderungen endlich ernst genommen werden“, so Engler weiter. „Wer nicht verhandeln will, muss fühlen, dass ohne die Beschäftigten nichts geht!“

Deshalb ruft die Gewerkschaft der Polizei NRW die Tarifbeschäftigten am 10.02.2026 zu einem ganztägigen Warnstreik mit großer Demo auf. Die Vorkundgebung beginnt um 11:00 Uhr auf den Rheinwiesen in Düsseldorf-Oberkassel. Anschließend ziehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam zum Landtag.

Wir sind bereit, für faire Löhne, gute Arbeit und eine sichere Zukunft zu kämpfen.“

 

Jetzt ist Zeit, auf die Straße zu gehen. Jetzt ist Zeit für Warnstreik.