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10.03.2026

Reul muss Direktion
Verkehr stärken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert Innenminister Herbert Reul (CDU) auf, die Direktion Verkehr bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen zu stärken. Mehr Unfälle unter Drogeneinfluss, viel mehr Pedelec-Unfälle, viele verletzte Kinder und Jugendliche auf E-Scootern, mehr illegale Autorennen: „Die heute vorgestellte Verkehrsunfallbilanz für 2025 zeigt, dass die Herausforderungen immer komplexer werden“, erklärt der stellvertretende GdP-Landesvorsitzende Jörg Brackmann.

Was unserer Gewerkschaft wichtig ist: „Die Kolleginnen und Kollegen der Direktion V sind hochkompetent, mit großem Engagement und den richtigen Konzepten unterwegs“, betont Brackmann, der im GdP-Landesvorstand für den Bereich Verkehr zuständig ist. Der Bundesvergleich zeige positive Entwicklungen. Gerade gegenüber anderen Flächenländern liege NRW bei wichtigen Kennziffern der Verkehrsstatistik vorn. „Dieser Weg muss konsequent weiterverfolgt werden, der Innenminister muss dafür die nötigen Ressourcen bereitstellen“, drängt der GdP-Landesvize. Zuvorderst geht es um mehr Personal und zeitgemäßes Equipment für Kontrollen: „Gerade bei der Bekämpfung von Alkohol- und Drogenfahrten brauchen wir unbedingt mehr Kontrolldruck. Das ist da, aber auch bei Pedelecs und E-Scooter, das A und O“, mahnt Brackmann. Ebenfalls ganz, ganz wichtig: Aufklärungsarbeit zur Verkehrssicherheit muss weiter hochgefahren werden. Außerdem muss die Unfallaufnahme dank moderner Technik einfacher werden. Die Unfall-App, an der bei der Polizei NRW bereits intensiv gearbeitet wird, muss rasch kommen. „Sie bedeutet weniger Zeit für Bürokratie und mehr Zeit für den Umgang mit dem Bürger – eine einfache Gleichung“, erklärt Jörg Brackmann.