jumpToMain
© Meike to Baben/GdP
Meike to Baben/GdP

31.08.2026

GdP: Ausbildungszahlen bei der Polizei müssen hoch bleiben

Bachelor Pressemitteilung

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) stellt klar: Die Ausbildungszahlen bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen müssen hoch bleiben - Aufgabenfülle und Personalnot machen das unabdingbar! Dass die Landesregierung in diesem Jahr aber nicht mantrahaft an der Zahl von 3.000 Neueinstellungen festhält, ist kein Beinbruch. „Hier wird vernünftig mit den Gegebenheiten auf dem Bewerbermarkt 2026 umgegangen“, ist GdP-Landesvorsitzender Patrick Schlüter überzeugt.

 Weil die G8/G9-Lücke in diesem Sommer in NRW voll durchschlägt, stehen viel weniger Abiturienten zur Verfügung. „Da ist es richtig, dass sich die Landesregierung nicht an selbstgesteckte Marken klammert“, meint Schlüter. Die Reduzierung auf rund 2.600 Kommissaranwärterinnen und - anwärter (plus Regierungsinspektorenanwärter) ist realistisch und vertretbar. Schlüter glaubt, dass die Atempause dem Ausbildungssystem bei der Polizei guttun kann: „Mit den 3.000 Neueinstellungen der vergangenen Jahre sind wir an die Grenzen gegangen – und darüber hinaus.“
 
Die GdP warnt die Politik aber scharf vor falschen Schlüssen: „Was jetzt nicht passieren darf, ist dass wieder an der Ausbildung bei der Polizei gespart wird. Das wäre fatal“, mahnt Schlüter. Im Gegenteil, es müsse mehr Geld fließen, um Kapazitäten zu stabilisieren und auszubauen. Der Personalbedarf bei der Polizei bleibe absehbar hoch. Und Polizist oder Polizistin sei kein Beruf wie viele andere: „Wer sich dafür entscheidet, hat die beste Ausbildung verdient“, betont der GdP-Vorsitzende.