31.10.2026
GdP: Riesenkompliment an alle eingesetzten Kräfte
Nach den Ausschreitungen gestern in Köln (31. Oktober 2026) steht für die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fest: „Das hochprofessionelle und konsequente Einschreiten der Kolleginnen und Kollegen hat Schlimmeres verhindert“, betont GdP-Landesvorsitzender Patrick Schlüter. Der Preis ist hoch: Eine erhebliche Anzahl Polizistinnen und Polizisten wurde in NRWs größter Stadt verletzt. Ihnen wünscht die GdP gute und rasche Genesung!
Radikale Gruppen hatten versucht, die bundesweiten Gen-Z-Jugendproteste für sich zu kapern. In NRW war ihnen das nur auf der größten Demo in Köln gelungen. Nach Angriffen auf Einsatzkräfte war ein Wasserwerfer-Einsatz alternativlos. Es gab keine Plünderungen. Sichergestellte Waffen, Pyrotechnik, ein Molotowcocktail und Vermummungsmaterial lassen keinen Zweifel an der Absicht der Randalierer.
„Ein Riesenkompliment geht raus an die eingesetzten Kräfte – in Köln und überall im Land“, erklärt Patrick Schlüter. Angespannte Situationen habe es auch anderswo gegeben. Die Einsatzkonzepte seien überall aufgegangen. In Köln habe ein besonders erfahrener Polizeiführer die Verantwortung getragen. „Danke an alle Kolleginnen und Kollegen“, so der GdP-Landesvorsitzende. Der Einsatz landesweit sei für die Polizei eine große Kraftanstrengung gewesen: „Das muss man bitte im Hinterkopf halten, die Kolleginnen und Kollegen gehen an ihre Grenzen!“
Bitter ist, dass der bundesweite Jugendprotest in der öffentlichen Debatte hinter den Krawallen verschwindet: „Dass junge Leute friedlich auf Missstände hingewiesen haben – darüber redet nach den Ausschreitungen niemand mehr“, bedauert Schlüter. Weitere Proteste sind für den 20. November angekündigt. Der GdP-Vorsitzende macht deutlich: „Die Polizei wird auch da friedliche Demonstranten schützen und Gewalttätern konsequent entgegentreten!“
