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© Screenshot zdf.de
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26.04.2026

„Wer bildet die Polizei aus?“ fragt ein TV-Magazin

Bundespolizei Demokratie Beamtenrecht

Am 24. April 2026 berichtete die Sendung „ZDF Magazin Royale – Wer bildet die Polizei aus?“ über einen Professor auf Probe an der Hochschule des Bundes, bei dem den Recherchen zufolge Bedenken bestehen, dass mit ihm ein ausgewiesener Extremist an zentraler Stelle der Werteorientierung des Führungsnachwuchses der Bundespolizei tätig ist.

Die Recherchen der Journalisten zeigen neben den umfangreichen Erkenntnissen, die diesen Verdacht begründen, auch, dass die GdP sich bereits vor einiger Zeit mit einem Schreiben des GdP‑Bundesvorsitzenden Jochen Kopelke an den Bundesinnenminister gewandt hat. Er forderte im Vorfeld einer anstehenden Ernennung auf Lebenszeit eine eingehende Prüfung der Frage, ob hier ein Extremist in der polizeilichen Ausbildung tätig sei. 

Als Gewerkschaft der Polizei stehen wir dafür ein, dass extremistische Positionen in der Gesellschaft, der Polizei und ihren Ausbildungsstätten keinen Raum bekommen.

Die Sendung zum Nachschauen: ZDF Magazin Royale vom 24. April 2026

 

Eindeutiger Wertekanon der GdP

Die GdP bekennt sich gemäß ihrer Satzung zur freiheitlich demokratischen Grundordnung und setzt sich für die Verwirklichung der Grundrechte, wie sie in der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgelegt sind, ein. Undemokratische Bestrebungen jeder Art lehnt sie ab.

Mit Blick auf die Sachlage: In Umsetzung dieser Werte und in der Verantwortung gegenüber unseren Mitgliedern, die an der Hochschule des Bundes ausgebildet werden, sich für demokratische Grundwerte, Vielfalt und gegen Extremismus einsetzen, und an jedem Tag mit ihrer Arbeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung eintreten, wurde die GdP seit dem Aufkommen erster Hinweise und Zweifeln an der Geeignetheit des Professors für die Ausbildung von Polizistinnen und Polizisten seit 2022 mehrfach in dieser Angelegenheit tätig.

Weitere Hintergründe über den Link zu „Frag den Staat“