jumpToMain
© GdP RLP
GdP RLP

17.05.2026

Mehr als 1000 Beförderungen – Beförderungsverfahren 2026 erfolgreich abgeschlossen

Mitgliederinfos Beamte

Herzlichen Glückwunsch an unsere Kolleginnen und Kollegen

Mit heutigem Stand werden bei der Polizei Rheinland-Pfalz mehr als 1000 Beförderungen ausgesprochen. Damit wird ein spürbares Signal der Anerkennung und Wertschätzung für die engagierte Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen gesetzt. Die Beförderungen treten zum 18. Mai 2026 in Kraft. Das hierfür vorgesehene Haushaltsvolumen von 2,95 Million Euro wird dabei vollständig ausgeschöpft.

Die im Vorfeld angekündigten Beförderungsmöglichkeiten konnten nicht nur umgesetzt, sondern in mehreren Bereichen spürbar ausgeweitet werden. Insbesondere in den Besoldungsgruppen A 10 und A 11 haben sich in den vergangenen Jahren deutliche Verbesserungen ergeben. Viele Kolleginnen und Kollegen konnten befördert werden und ist zu begrüßen. 

Im Bereich des Bewährungsaufstiegs nach A11 besteht weiterhin Handlungsbedarf. Wir fordern hier eine Anhebung auf 21 Prozent sowie eine zeitnahe Beförderung der betroffenen Kolleginnen und Kollegen, um diese Gruppe vollständig schließen zu können. Es handelt sich hierbei überwiegend um lebensältere Kolleginnen und Kollegen, die über viele Jahre hinweg einen wertvollen Beitrag geleistet haben. Diese Lebensleistung verdient es, jetzt zeitnah anerkannt und auch besoldungsrechtlich entsprechend gewürdigt zu werden.

Positiv hervorzuheben ist zudem, dass auch die Attraktivität der Verwaltung weiterhin in den Blick genommen wird. Dies ist ein wichtiges Signal der Wertschätzung gegenüber den dort tätigen Kolleginnen und Kollegen, die einen unverzichtbaren Beitrag zum Funktionieren der Polizei leisten.

In den Bereichen A12 und A13 zeigt sich insgesamt eine stabile Entwicklung. Es ist Bewegung im System, Beförderungen werden umgesetzt und für viele Kolleginnen und Kollegen bleibt eine nachvollziehbare Perspektive erkennbar.

Gleichzeitig wird deutlich: Es reicht noch nicht aus. In beiden Bereichen muss weiter spürbar nachgesteuert werden. Kolleginnen und Kollegen übernehmen anspruchsvolle Aufgaben und Führungsverantwortung, erhalten die entsprechende Besoldung jedoch oft erst mit deutlicher Verzögerung. Leistung und Verantwortung müssen zeitnah anerkannt werden. Die gestiegenen Anforderungen erfordern eine entsprechende Entwicklung der Bezahlung.

Fazit: Die Richtung stimmt, aber das Tempo muss erhöht werden. Der Beförderungsstau in A12 und A13 ist konsequent weiter abzubauen, damit Leistung schneller sichtbar wird und Perspektiven greifen.

Unser Glückwunsch gilt den mehr als 1.000 Kolleginnen und Kollegen, die in diesem Jahr befördert werden. Diese Beförderungen sind Ausdruck der verdienten Anerkennung ihrer Leistungen.

Die Bewertung der Landesvorsitzenden Aline Raber hierzu: 

„Mehr als 1.000 Beförderungen sind ein starkes Signal und ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Sie zeigen: Leistung, Engagement und Verantwortung unserer Kolleginnen und Kollegen werden gesehen und anerkannt. Gleichzeitig muss in manchen Bereichen noch nachgebessert werden. Gerade in den Bereichen A12 und A13 besteht weiterhin Handlungsbedarf. Wer Führungsverantwortung übernimmt und täglich komplexe Aufgaben bewältigt, muss auch zeitnah entsprechend besoldet werden.

Das gilt auch für den Bewährungsaufstieg nach A11. Hier erwarten wir eine deutliche Ausweitung und vor allem eine zügige Umsetzung. Viele der betroffenen Kolleginnen und Kollegen haben über Jahre hinweg Verantwortung übernommen und das System getragen – diese Leistung muss jetzt endlich vollständig anerkannt werden.

Für uns ist klar: Anerkennung darf nicht erst Jahre später erfolgen. Sie muss dann kommen, wenn Leistung erbracht wird. Deshalb werden wir uns weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass Beförderungen schneller erfolgen und bestehende Rückstände konsequent abgebaut werden.

Unser Ziel bleibt: verlässliche Perspektiven, faire Entwicklungsmöglichkeiten und eine Bezahlung, die der Verantwortung unserer Kolleginnen und Kollegen gerecht wird.“

 

Der Landesvorstand