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© zef art/stock.adobe.com
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29.10.2026

Internationale Gedenkveranstaltung am 5. November in Berlin – Gewerkschaft der Polizei (GdP) setzt Zeichen gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben

Erinnern heißt Verantwortung übernehmen. Angesichts des zunehmenden Antisemitismus und der Bedrohungen jüdischen Lebens in Deutschland setzt die Gewerkschaft der Polizei (GdP) gemeinsam mit internationalen Partnern am 5. November 2026 in Berlin ein deutliches Zeichen für Menschlichkeit, Solidarität und den Schutz jüdischer Menschen.
Im Rahmen der internationalen Initiative „Never Again – Not on Our Watch“ kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Polizei, Sicherheitsbehörden und jüdischen Organisationen zusammen, um an die nationalsozialistischen Novemberpogrome von 1938 zu erinnern und ein gemeinsames Versprechen zu erneuern: Jüdisches Leben muss in Berlin, in Deutschland und überall in Europa sicher und frei möglich sein.

„Die Erinnerung an die Novemberpogrome ist für uns nicht nur eine Verpflichtung gegenüber der Vergangenheit, sondern vor allem ein Auftrag für die Gegenwart. Wenn Jüdinnen und Juden heute Angst haben müssen, ihre Religion offen zu leben, eine Synagoge zu besuchen oder ihre Kinder in jüdische Einrichtungen zu schicken, dann dürfen wir das niemals hinnehmen. Jüdisches Leben gehört untrennbar zu Deutschland. Es zu schützen, ist unsere gemeinsame Verantwortung“, erklärt der GdP-Bundesvorsitzende Jochen Kopelke. 

Die Veranstaltung wird gemeinsam mit internationalen Partnern, darunter March of the Living, organisiert. Sie verbindet das Gedenken an die Opfer nationalsozialistischer Verfolgung mit der Verantwortung der heutigen Generation, Antisemitismus entschieden entgegenzutreten. 

Berlin kommt hierbei eine besondere historische Verantwortung zu. Die Stadt, von der die systematische Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden maßgeblich ausging, muss heute ein Ort sein, an dem jüdisches Leben ohne Angst sichtbar stattfinden kann.

Der Umstand, dass jüdische Einrichtungen geschützt werden müssen, ist zu verurteilen, aber notwendig, da es Alltag ist. 

„Nie wieder ist kein Satz für Gedenkreden. Nie wieder bedeutet, heute hinzusehen, Haltung zu zeigen und jüdisches Leben konsequent zu schützen. Dafür stehen wir als Gewerkschaft der Polizei“, so Kopelke.

Interessierte Medienvertretende wenden sich bitte an gdp-pressestelle@gdp.de. 

"Jüdisches Leben gehört untrennbar zu Deutschland. Es zu schützen, ist unsere gemeinsame Verantwortung."
Jochen Kopelke, GdP-Bundesvorsitzender