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GdP Saarland

10.02.2026

Prozessauftakt im Tötungsverfahren Simon Bohr:
Respektvoller und sensibler Umgang mit unseren belasteten Kolleginnen und
Kollegen!

Im Hinblick auf den unmittelbar bevorstehenden Prozessbeginn am Landgericht Saarbrücken im Fall der Tötung unseres Kollegen Simon Bohr hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP), Landesbezirk Saarland, gemeinsam mit ihren über 2.600 Mitgliedern hohe Erwartungen an den Rechtsstaat.

Landesvorsitzender Andreas Rinnert: „Unserem Rechtsstaat wurde massives Unrecht angetan, einer von uns wurde aus dem Leben gerissen. Wir müssen nun auf den Rechtsstaat vertrauen. Und der Rechtsstaat selbst muss aufpassen, dass er dieses Vertrauen nicht verspielt!“. 

An den Prozess selbst besteht ferner die Erwartung, dass mit den am Prozess beteiligten Zeugen, allen voran unseren stark belasteten Kolleginnen und Kollegen, respektvoll und sensibel umgegangen wird.  Auch im Hinblick auf die Zeitschiene besteht die Erwartung, dass ein mögliches Verschleppen oder unnötiges Verzögern aus prozesstaktischen Gründen nach allen rechtsstaatlichen Möglichkeiten unterbunden wird. 

Als GdP standen und stehen wir unseren Kolleginnen und Kollegen in dieser schweren Zeit, in der durch das Gerichtsverfahren viel Erlebtes noch einmal durchlebt werden muss, unterstützend zur Seite. 

Andreas Rinnert: „Unsere Erwartungen an ein Urteil dürfte menschlich nur allzu nachvollziehbar sein: Eine maximal harte Bestrafung für das Schlimmste, was man Angehörigen und Kindern, einem Freundeskreis, einer Polizeifamilie – einem Menschen antun kann!“.