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GdP Saarland

08.03.2026

GdP im Gespräch mit Innenminister Reinhold Jost

Flugblätter

Mitte Februar 2026 kamen Vertreter des Geschäftsführenden GdP-Landesvorstandes mit Innenminister Reinhold Jost zum gemeinsamen Gespräch zusammen. Hierbei standen vor allem zwei Themen im Fokus: Die Durchführung einer Mitarbeiterbefragung nach den Ereignissen in Völklingen sowie das Thema Beförderungsbudget.

Im Rahmen des GdP Neujahrsempfang im Januar 2026 hatte GdP-Landesvorsitzender Andreas Rinnert zuvor öffentlich die Durchführung einer Befragung innerhalb der saarländischen Polizei eingefordert, um die Gefühls- und Motivationslage sowie die Auswirkungen des Ereignisses von Völklingen auf die Kolleginnen und Kollegen innerhalb der Polizei erheben zu können.
Hierzu wurde Innenminister Reinhold Jost nunmehr die klare Botschaft des GdP-Landesvorstandes überbracht, dass ein seitens des Innenministeriums in den Raum gestelltes Zuwarten bis zum rechtskräftigen Abschluss des Gerichtsprozesses für die GdP keine akzeptable Option darstellt und wir andernfalls die Durchführung der Befragung mit wissenschaftlicher Begleitung selbstständig als „Mitgliederbefragung“ durchführen werden.
Innenminister Jost sagte hierzu eine erneute, tiefergehende Befassung zu – und hat nun zwischenzeitlich die Durchführung einer entsprechenden Befragung zugesagt. Zu ihrer Vorbereitung wird eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung aller relevanten Akteure eingesetzt.

Zum Thema Beförderungsbudget war es der GdP zum Jahresende im Zuge der Haushaltsberatungen gelungen, ihre Forderung nach Erhöhung auf durchschnittlich 800.000 € pro Jahr durchzusetzen.

Zugleich war es nach guten Gesprächen mit Innenminister Jost geglückt, erstmalig in der Geschichte der saarländischen Polizei innerhalb eines laufenden Beurteilungszeitraums sämtliche überdurchschnittlich Beurteilen „weg zu befördern“. Diesen Kurs gilt es nun weiter aufrecht zu halten, was Innenminister Reinhold Jost der GdP zuvor bereits zugesagt hatte.
Diese Zusage schien jedoch ins Wanken zu geraten, als kurz vor dem Gesprächstermin bekannt wurde, dass die Beförderungssätze (Kosten pro Beförderung) in 2026 erneut ansteigen werden. Hierbei wurde von der GdP, allen voran vom PHPR-Vorsitzenden Markus Summa, die Notwendigkeit der Fortführung des eingeschlagenen Kurses im Sinne der Kolleginnen und Kollegen der saarländischen Polizei unterstrichen. 
Innenminister Jost ließ keinen Zweifel daran offen, dass er trotz der neuesten Entwicklung sein Wort halten und weiterhin sämtliche überdurchschnittlich Beurteilen innerhalb des neu angelaufenen Beurteilungszeitraums zur Beförderung bringen werde.

Im weiteren Gesprächsverlauf ging es um verschiedene sonstige Themenstellungen, von der Polizeizulage über die amtsangemessene Alimentation, die Umstrukturierungen im MIBS oder erkannte Anpassungsbedarfe in der Organisation der Landespolizei rund ein Jahr nach Umsetzung der Organisationsreform. 

Wir bedanken uns bei Innenminister Reinhold Jost für den konstruktiven Gesprächstermin und bleiben weiter dran.