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GdP Saarland

25.10.2026

Wiedereröffnung der polizeilichen Raumschießanlage in Merzig
GdP Saarland: Ein Anfang!

Am heutigen 26. Oktober 2026 ist die polizeiliche Raumschießanlage in Merzig nach über 1 ½ Jahren Instandsetzung wiedereröffnet worden.

Das Thema „Schießausbildung/Schießtraining“ spielt ebenso wie das Themenfeld „Eigensicherung“ zu Recht eine wichtige Rolle bei der Polizei und verdient daher einen hohen Stellenwert. Eine professionelle Polizei muss regelmäßig geschult werden, sich fortbilden und trainieren. Vom Schieß- und Einsatztraining über Fachlehrgänge bis zur Ersten Hilfe. 

Eigensicherung sowie Schießausbildung als Lerninhalte in Aus- und Fortbildung sind ebenso wie die Frage der zeitgemäßen Ausstattung wesentliche Möglichkeiten, die (Lebens-) Gefahren in unserem tagtäglichen Dienst bestmöglich zu minimieren. Doch ohne regelmäßiges Training, ohne Aus- und Fortbildung geht es nicht.

Hierzu der GdP-Landesvorsitzende Andreas Rinnert: „Die Wiederinbetriebnahme der Raumschießanlage in Merzig für die polizeiliche Aus- und Fortbildung begrüßen wir als GdP ausdrücklich. Nachdem die Schießfortbildung im Saarland in der Vergangenheit erhebliche Defizite aufgewiesen hat, ist der Ausbau der Trainingskapazitäten ein wichtiger und notwendiger Schritt. Die zuletzt gestiegenen Trainingszahlen zeigen, dass Verbesserungen möglich sind. Entscheidend ist nun, diese Entwicklung nachhaltig abzusichern und die erforderlichen personellen und räumlichen Voraussetzungen zu schaffen“.

Aus Sicht der GdP müssen Schießtrainings ebenso wie Einsatztrainings verlässlich innerhalb der regulären Dienstzeit ermöglicht werden. Die hohe Motivation der Kolleginnen und Kollegen darf fehlende strukturelle oder personelle Kapazitäten nicht dauerhaft ersetzen. Zum Gelingen in Gänze ist es daher unerlässlich, das Thema in ein bedarfsgerechtes und dauerhaft tragfähiges Ausbildungs- und Personalisierungskonzept einzubinden.

Rinnert abschließend: „Der Anfang ist gemacht und es zeigt sich, dass auf unsere Kritik der vergangenen Jahre reagiert wird. Nun muss es in die gleiche Richtung weitergehen! Es braucht künftig noch mehr und noch modernere Möglichkeiten des Schieß- und Einsatztrainings. Hierfür sind in anderen Bundesländern bereits auch fortschrittlichere, digitalisierte Systeme mit VR- und Lasertechnologie im Einsatz, wodurch zum Beispiel auch mobile Trainingsräumlichkeiten möglich sind. Auch hier müssen wir unbedingt mit der Zeit gehen!“